René Gabriel Punkte
René Gabriel ist gelernter Koch, ein bekannter Schweizer Weinkritiker und Autor, Herausgeber des Blattes "Weinwisser" und war von 1990 bis 2005 Chef-Einkäufer der Mövenpick-Weinhandelsgruppe. Seitdem hat er sich als Händler selbständig gemacht.
Gabriel bewertet Weine im 20-Punkte-System. Dem Sauternes-Süßwein des Château d´Yquem von 1937 gesteht er den Status eines "Über-Weines" zu und adelte ihn mit 21 von 20 Punkten. Unlogisch, doch wie er dies begründete, ist hingegen ein typisches Kennzeichen seiner Wortgewalt und freidenkenden Art. Seine Bücher "Bordeaux total" erscheinen ungefähr im Rhythmus von drei Jahren, wo nicht nur Weine und Weingüter beschrieben werden.
Bewertungssystem:
- 20 Punkte: Jahrhundertwein
- 19: Spitzenwein
- 18: außerordentlich
- 17: groß
- 16: sehr gut
- 15: gut
Robert Parker Punkte
Die bekannteste Bewertung von Weinen unter Weinliebhabern ist wohl das Bewertungssystem von dem bekannten und manchmal auch gefürchteten Weinkritiker Robert Parker, der die Bewertung in 100 Punkte unterteilt hat.
Der Basiswert ist 50 Punkte, dazu wird ein Wert von 5 Pkt. für das Aussehen, 15 Pkt. für den Geruch, 20 Pkt. für den Geschmack und weitere 10 Pkt. für den Gesamteindruck vergeben, so das im Idealfall ein Wert von 100 Punkten herauskommt, der aber nur ganz selten vergeben wird.
Bewertungssystem:
- Schwach: 50-59 Punkte
- Unterdurchschnittlich: 60-69
- Durchschnittlich: 70-79
- Sehr gelungen: 80-89
- Bemerkenswert: 90-95
- Außergewöhnlich: 96-100
Wine Spectator Punkte
Der Wine Spectator ist weltweit die auflagenstärkste amerikanische Weinfachzeitschrift und gilt einerseits als das "Who is who" des Weines und gleichzeitig auch als Tippgeber, wo man exquisite Weine erstehen und trinken kann.
Der Wine Spectator gilt als ausgesprochen einflussreich, insbesondere im englischsprachigen Raum. Er bewertet Weine aus der ganzen Welt auf einer Skala mit 100 Punkten, die in Differenzierung zu anderen Skalierungen mit Wine Spectator´s (WS) bezeichnet werden.
Bewertungssystem:
- Classic: 95-100 Punkte
- Outstanding: 90-94
- Sehr gut: 85-89
- Gut: 80-84
- Durchschnittlich: 70-79
- Unterdurchschnittlich: unter 70
PAR: The 2011 Tronquoy Lalande, a blend of 47% Cabernet Sauvignon, 42% Merlot and a whopping 11% Petit Verdot (although there is nothing herbal or green about the wine), it offers loads of cassis fruit, medium body, silky tannins, and impressive ripeness and length for the vintage. Drink it over the next decade. This property, which is under the control of the Bouygue family who owns Chateau Montrose, has made enormous leaps in quality over the last 3-4 years. About 56% of the crop made it into the top wine.//
GAB: Extrem dunkles Purpur mit lila und violetten Reflexen. Sehr floral, frisches Tabakblatt, Alpenheidelbeeren, ein feiner Hauch von Eucalyptus, da ist aber auch etwas Honig drin von leicht überreifen Merlots. Fleischiger Gaumen, gut stützende Muskeln, in diesen befindet sich genügend Tannin, um nach einer Flaschenreife von mindestens 8 Jahren zu verlangen. Ein richtig, klassischer Saint Estèphe. 17/20 2018 - 2034//
WEN: The tannins show in this wine’s very dry and firm core. There is minerality and a tight texture. Under the tannins, there is a juicy fruit layer with a black-currant character. —R.V.//
MAR: The 2011 Tronquoy-Lalande is a blend of 47% Cabernet Sauvignon, 42% Merlot and 11% Petit Verdot. In 2011, I find there is a large difference between the Grand Vin and Deuxieme Vin, perhaps terroir playing a great influence than in 2010. The Grand Vin displays fine delineation on the conservative nose with notes of blackberry leaf, earth, granite and a touch of cassis: more purity than power. The palate is medium-bodied with firm, dusky tannins that are a little suppler tasting two weeks later on 5th April. Crisp acidity cuts through its masculine structure, foursquare but precise, tapering away towards the finish but demonstrating admirable precision and focus. Tasted April 2012.//
WSP: Pure and elegant, with pretty floral, damson plum and currant fruit laced with finely beaded acidity. Nicely done.—J.M.//







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