Ott
Bernhard Ott gilt als Veltlinerspezialist, mit 90 Prozent der Anbaufläche hat er sich auch wirklich ganz „seiner“ Rebsorte verschrieben.
Der sinnesfreudige Winzer ist ein vehementen Verfechter dieser autochthonen Spezialität mit all ihren Möglichkeiten als anspruchsvolles Spitzengewächs. Mehr als vordergründige Frucht interessieren ihn jedoch Kraft, Eleganz und Finesse der Weine.
Mit intensiver Arbeit im Weingarten – Kompostierung der Böden statt Düngung, Bodenbepflanzung zur Regulierung des Feuchtigkeitshaushaltes – kann er bereits die Basis für seine herausragenden Gewächse legen. Die expressive Aromatik entsteht auf sanften, nach Süden gerichteten Lössterrassen mit heißen Tagen und kühlen Nächten.
Im Keller setzt er das in Auslandsaufenthalten erworbene Wissen um: schonende, nicht so extrem reduktive Vinifikation, wenig Schwefelzugabe und längere Lagerung auf der Feinhefe bringen die unverwechselbar Ott’schen Veltliner hervor. Sein Fass 4 hat mittlerweile Markencharakter; der im Reifegrad nächsthöhere Wein nennt sich selbstbewusst „Der Ott“.




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