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Erwin Sabathi: Pössnitzberg: Weine für die Ewigkeit
Schon Erwin Sabathis Großvater erkannte die Einzigartigkeit des Pössnitzberges, pflanzte hier in den 1950er- Jahren weiter Sauvignon Blanc aus und nannte seine Sauvignons „Pössnitzberger Sorgenbrecher“.
Neben dem Sauvignon Blanc fühlen sich heute aber auch Chardonnay und Gelber Muskateller am Pössnitzberg besonders wohl. Die Bewirtschaftung dieser bis in 540 Meter reichenden Lage ist schwierig, weist sie doch eine Steigung von bis zu 75 % auf. Doch das einzigartige Terroir macht alle Mühsal wieder wett: Der Boden ist kalkhaltig aus verfestigtem Sedimentgestein und Kalkmergel, auf steirisch „Opok“ genannt. Oft ist die Humusschicht nur 20 cm hoch. Um sich Wasser zu holen, müssen die Rebstöcke ihre Wurzeln tief in den darunter liegenden Schiefer graben. Dieser dient aber auch zur natürlichen Ent- und Bewässerung: Bei hohem Niederschlag wird das Wasser abgeleitet, bei Trockenheit wieder an die Reben abgegeben. Der Boden, die Höhe und das spezielle Klima, eine Kombination aus warmen Aufwinden der Windischen Büheln (Hügelland im Norden von Slowenien) und den kühlen Einflüssen der Koralpe, sorgen für unverwechselbare Terroir-Weine mit einzigartigem Charakter, straffer Frucht und finessenreicher, packender Mineralität.
Nur die Trauben der ältesten Rebstöcke vom Pössnitzberg finden den Weg in die rare und begehrte Merveilleux- Linie. Während Sauvignon Blanc sowie Gelber Muskateller im großen Holzfass und Chardonnay im Burgunderfass vergären und reifen, schlummert der Sauvignon Blanc Merveilleux in 500-Liter-Holzfässern und zeigt mit Mineralität und Kraft das pure Terroir des Pössnitzbergs!