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Inspiration Themen Große Champagner aus kleinen Häusern

Große Champagner aus kleinen Häusern

Grosse Champagner Header 2000x750

Kleine Traditionshäuser verstehen sich darauf, das Terroir einer einzigartigen Landschaft imposant einzufangen

Vor rund 300 Jahren wurden die ersten Trauben, die auf den sanft gewellten Kreideformationen der Champagne 100 Kilometer südöstlich von Paris wachsen, zu Schaumwein verarbeitet. Die Champagne erstreckt sich über 34.000 Hektar an Rebflächen, die an der nördlichsten Grenze des Weinbaus um den 49. Breitengrad gelegen sind. Das feuchte, semikontinentale Klima und die kargen Kreideböden bilden ideale Voraussetzungen für den säurebetonten Grundwein, der für Champagner notwendig ist. Die Weinbauregion teilt sich in fünf Gebiete: die Montagne de Reims als Mekka des Pinot Noir, die Côte des Blancs als Zentrum des Chardonnays, das Vallée de la Marne mit viel Pinot Meunier und die südlichen, weniger bekannten Geheimtipps Côte de Sézanne und Côte des Bar mit ihren höheren Lagen.

Heute werden weltweit um die 300 Millionen Flaschen jährlich konsumiert, 90 Prozent der Export-Champagner sind berühmte Marken großer Häuser. Aber es gibt auch die kleine, feine und um einen individuellen Stil sowie eine sehr nachhaltige Bewirtschaftung bemühte Gruppe kleiner Häuser und Champagner-Winzer, die ihre Trauben nicht einfach an große Champagnermarken verkaufen, sondern sie selbstständig in ihren verwinkelten Kreidekellern vinifizieren, lagern, rütteln und degorgieren. Jene, die ausschließlich Trauben aus eigenen Weingärten verarbeiten, haben den Status „Récoltant manipulant“ oder kurz „R.M.“.

Vallée de la Marne

Hautvillers

Côte des Blancs

Grosse Champagner Duval Leroy 2000x850

Die Côte des Blancs umfasst die meisten Grand-Cru-Gemeinden der Champagne: Avize, Chouilly, Cramant, Le Mesnil-sur-Oger, Oger und Oiry. Bei den Premiers Crus ist Vertus das gesuchteste Terroir. Die Rebstöcke wachsen hier auf wertvollen Belemnit-Kreideböden aus der Kreidezeit, die für den unverwechselbaren Charakter speziell der grandiosen chardonnaybetonten Champagner verantwortlich zeichnen.

Duval-Leroy mit Sitz in Vertus ist eines der letzten großen Champagnerhäuser, die unabhängig und im Familienbesitz geblieben sind. Es ist zudem das Lieblingshaus vieler französischer Top-Sommeliers mit starker Präsenz in über 250 verschiedenen Sterne-Restaurants. Auf 200 Hektar Eigenfläche und mit Trauben von langjährigen Vertragswinzern werden seit 1859 exzellente Champagner mit der mineralischen Finesse des die Côte des Blancs prägenden Chardonnays erzeugt. Carol Duval-Leroy leitet das Haus seit dem frühen Tod ihres Mannes 1991 mit starker Hand und wurde 2007 als erste Frau zur Präsidentin der Winzervereinigung der Champagne (AVC) gewählt. Sie setzt damit, unterstützt von ihren drei Söhnen, die Reihe erfolgreicher Frauen in der Champagne à la Veuve Clicquot-Ponsardin, Louise Pommery und Lily Bollinger fort. Der Klassiker von Duval-Leroy ist der „Fleur de Champagne“ mit seiner ultimativen Finesse. Die Önologin Sandrine Logette-Jardin versteht es, den Grand-Cru-Lagen feinste Zitrus- und Briochetöne zu entlocken, die man besonders gut im eleganten Bukett des Blanc de Blancs Brut Prestige herausriechen kann. Der perfekte Ausdruck gipfelt in dem Flaggschiff „Femme de Champagne“, einem Chardonnay-betonten Grand Cru, der nur noch vom Jahrgangs- Champagner „Femme de Champagne 2002“ übertroffen wird. Er erhielt im neuen Falstaff-Sparkling-Sonderheft die Höchstwertung von 100 Punkten und ist damit endgültig in der Elite der legendären Prestige-Cuvées wie Dom Pérignon, Roederer Cristal und Pol Roger Winston Churchill angekommen. Duval-Leroy setzt auch Maßstäbe bei Umweltthemen und darf sich erstes 100 Prozent veganes Champagnerhaus nennen. Außerdem bekam Carol Duval 2013 den „Women’s Award Green Business Prize“ der Pariser „La Tribune“ für besondere Verdienste in Sachen Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung.

Montagne de Reims

Côte des Bar

Grosse Champagner Keller 2000x2000

Méthode Champenoise

Diese Metamorphose, die als Méthode champenoise Weltruhm erlangte, bringt die eleganteste Kohlensäure in Flaschen. Zuerst wird leichter Wein produziert, der mit etwas Liqueur de tirage (= Mischung aus in Wein gelöstem Zucker und Hefe) in Flaschen gefüllt wird, um dort eine zweite Gärung zu erfahren, bei der sich die Perlage (= Kohlensäure) bildet. Anschließend bleibt der Champagner auf der Hefe liegen, die den Zauber der Autolyse entfacht. Die Hefe zersetzt sich und bildet dabei eine betörende Aromatik nach frischem Biskuit sowie allen Nuancen von Äpfeln, Birnen und zart röstigen, würzigen Aromen. Ein Feuerwerk, das umso intensiver wird, je länger die Lagerung auf der Flasche zusammen mit der Hefe andauert.

Auch wenn die Geschichte vom Mönch Dom Pérignon nur eine Legende ist, kann jeder seinen berühmten Spruch „Ich trinke Sterne!“ nachvollziehen, wenn man den eleganten Schaumwein genießt.