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Inspiration Themen Piemont
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Wenn sich die Nebel lichten …

… kann man im Piemont oft den südlichen Alpenbogen glasklar am Horizont sehen, der die Region im Norden und Westen begrenzt und ihr auch ihren Namen verleiht – „am Fuße der Berge“. Die Hügel der Weingärten im Turiner Becken erhoben sich vor mehreren Millionen Jahren aus dem Urmeer. Der erste Höhepunkt in der Weinbaugeschichte war unter der Herrschaft der Könige von Savoyen im 19. Jahrhundert. Heute ist das Piemont eine extrem kulinarische Region, ein Schlaraffenland für Genießer, mit einer feinen Küche, die sich auf die Vorteile der Region bezieht: beste Haselnüsse, Steinpilze, Reis aus Vercelli, Fassone-Rinder, spezielle Eierpasta-Sorten (Tajarin!) und natürlich im Herbst die berühmte Alba-Trüffel.

Aber vor allem wachsen hier für viele die besten Weine Italiens: die drei großen Rotweine aus der Nebbiolo-Rebe, Barolo, Barbaresco und Roero, dazu der aromatisch schwebende Schaumwein Moscato d’Asti, der kirschfruchtige Barbera aus Asti und Alba, der violette und gar nicht süße Dolcetto und andere Weine, die, jeder für sich, einzigartig sind auf der Welt.

Die Weinregion teilt sich in drei Gebiete: Da wäre einmal das Roero, das zwischen den Flüssen Po und Tanaro liegt. Südlich des Tanaro breiten sich die Hügel der Langhe mit den beiden königlichen Weinhauptstädten Barolo und Barbaresco aus und im Osten erstreckt sich über beide Flüsse bis in den Süden nach Gavi das Montferrat.

Appellationen

Roero & Montferrat

Barbaresco & Alba

Die Barbaresco-Zone (ca. 800 Hektar) umfasst die Gemeinden Barbaresco, Neive, Treiso und die zu Alba gehörige Katastralgemeinde San Rocco Seno d’Elvio. Die Weine aus 100 Prozent Nebbiolo finden auf den steilen Hängen mit kalkreichen Mergelböden das ideale Terroir. Der Ruf des Barbaresco ist heute durch das Lebenswerk von Pionieren wie Bruno Giacosa und Angelo Gaja längst dem Barolo ebenbürtig. Willi Klinger entdeckte 2016 eine neue Top-Adresse, als er zu seinem 60. Geburtstag erstmalig die Weine des kleinen Anwesens von Guido Rivella kostete. Rivella hatte 43 Jahre lang die Weine Angelo Gajas vinifiziert, ehe er sich in seiner Pension den Traum vom eigenen Weingut erfüllte. Es hat nur 3,5 Hektar und firmiert unter dem Namen seiner Tochter Silvia, die hier auch einen idyllischen Agriturismo betreibt. Mit Sohn Enrico als Manager entstehen hier in exzellenten Lagen feingliedrige und doch kraftvolle Weine mit herrlichen Buketts und der für Guido typischen Eleganz.

Über viele Jahrzehnte verbreitete Angelo Gaja die Geschichten rund um sein Weingut und die Region und brachte so nicht nur den Barbaresco, sondern den gesamten italienischen Wein in den Fokus der Weinliebhaber auf der ganzen Welt. Auf Initiative seiner drei Kinder Gaia, Rossana und Giovanni sind auch die berühmten Einzellagen Sorì Tildìn, Sorì San Lorenzo und Costa Russi unter den Schirm des DOCG-Barbaresco zurückgekehrt. Der kleine Anteil Barbera ist nicht mehr notwendig und die Weine erstrahlen in reinsortiger Nebbiolo-Brillanz. Der andere große Mann des Barbaresco war der 2018 verstorbene Bruno Giacosa aus Neive, dem seine Tochter Bruna nachfolgte. Giacosa steht seit jeher für feinsten traditionellen Barbaresco aus großen Fässern aus slavonischer Eiche und mit langem Lagerungspotenzial. Auch die beste Rotweingenossenschaft Italiens, die Produttori del Barbaresco, befindet sich hier und beweist Jahr für Jahr, dass auch eine Genossenschaft mit großartigen Weinen überzeugen kann.

Die Rebsorte Dolcetto gilt im Allgemeinen als einfacher Trinkwein für alle Gelegenheiten. Er wird in kühleren Lagen angepflanzt und erreicht einen sehr typischen, dunkelvioletten Farbton. Wenn man erfahrene Barolo-Winzer fragt, wo denn der Wein herkomme, den sie alltäglich trinken, deuten sie immer geheimnisvoll Richtung Diano d’Alba. In diesen hoch gelegenen Hügeln, die zwischen dem Barolo- und dem Barbaresco-Gebiet liegen, wurde dem Dolcetto erst 2014 der höchste DOCG-Status verliehen. Die Weine sind von wunderbar tiefgründiger Trinkigkeit. Das kleine Weingut Bricco Maiolica von Beppe Accomo und seiner Frau Claudia Castella produziert einen sehr authentischen, geradlinigen Vertreter – ein echter Geheimtipp, wie auch sein hervorragender Nebbiolo d’Alba.

Barolo

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Barolo 2016:
Ein Jahrgang der Legenden

Italiens Paradewein Barolo stammt aus den südlichen Langhe-Hügeln mit den Hauptorten Barolo, La Morra, Castiglione Falletto, Monforte d’Alba und Serralunga d’Alba sowie sieben weiteren Gemeinden. Ein zu 100 Prozent kraftvoller, tannin- und säurebetonter Nebbiolo und 38 Monate Lagerung am Weingut sind die Grundzutaten.

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