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Bordeaux 2016 - Tagebuch
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Bordeaux en primeur 2016

bdx teamJedes Jahr im April strömen Weinhändler und Journalisten aus der ganzen Welt nach Bordeaux um den neuen Jahrgang zu verkosten.

Dieses Jahr stellt WEIN & CO ein dreiköpfiges Team. Einkaufsleiter Martin Feichtner, Bordeauxeinkäufer Bernhard Hlavicka und WEIN & CO Naschmarkt-Filialleiter Christian Trenk rasen 4 Tage lang von Château zu Château und prüfen den Jahrgang 2016 auf Herz und Nieren.

Täglich berichten wir hier im Bordeaux-Tagebuch zeitnah, wie gut der Jahrgang wirklich ist und nach welchen Weinen Sie unbedingt Ausschau halten sollten! Bleiben Sie dran, es wird spannend!

 

Die Impressionen vom 1. TAG: Montag, 3. April 2017

Verkostung im Château Pape Clément

 

2. TAG: Dienstag, 4. April 2017

Didier Cuvelier hat leicht schmunzeln. Sein gewaltiger Leoville-Poyferre gehört ganz sicher zu den besten in 2016.

 

Haut-Brion 2016 ist très formidable. Ob er besser als 2015 ist, wird sich erst in vielen Jahren zeigen, aber 2016 dürfte ein großartiger, von Frische und eleganter Struktur geprägter Jahrgang sein!

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Ducru-Beaucaillou präsentiert ein weiteres Highlight. Der 2016er Jahrgang ist von intensiven, kleinen Cabernet Sauvignon Beeren geprägt. Wegen der wechselnden Wetterbedingungen spricht Bruno Borie gar von einem biblischen Jahrgang.

 

Nicht nur der Fasskeller auf Chateau Latour ist gewaltig. Auch der 2016er ist einer der Superstars des Jahrgangs. So dicht und tief und von riesenhafter kühler Struktur ist sonst keiner. Absolut top! 

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Pichon Baron könnte 2016 zur absoluten Spitze vorstoßen, so genial schmeckt uns die Fassprobe. Beim Nachbarn Pichon Lalande dominiert dafür geschmeidige Eleganz!

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3. TAG: Mittwoch, 5. April 2017

Weiter geht's am linken Ufer der Gironde bei Calon-Segur, einer der allerbesten in Saint Estephe.

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Auch hier auf Cos d'Estournel zeigt sich, dass besonders die Cabernet-betonten Weine aus dem nördlichen Bordeaux einen einzigartigen Jahrgang hervorgebracht haben. Einzigartig von der kühlen Frische, der feinen Eleganz und des eher niedrigeren Alkoholgehalts. Insgesamt Weine mit extrem schönem Trinkfluss!

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Lafite-Rothschild bildet mit Latour die absolute Spitze, aber Pontet-Canet, Mouton-Rothschild, Montrose und Palmer sind nicht weit dahinter.

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 Vor Chateau Talbot parkt ein gleichnamiger Wagen aus 1932. Der 2016er Jahrgang ist so dunkel und dicht. Nach intensiven Verkostungen nehmen unsre Zähne die Farbe des Wagens an und der Begriff Bluetooth erhält eine neue Bedeutung.

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Chateau Margaux 2016 präsentiert sich keineswegs so verschloßen, wie das Eisentor davor. Der Cabernet Sauvignon-Anteil beträgt mit 94% einen Höchstwert auf dem Weingut. Dafür ist der Alkohol so niedrig, wie seit über 20 Jahren nicht, und dieser Wein hat so eine feine Eleganz!

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Ein Resümee der ersten Eindrücke: ein neuer, klassischer Jahrgang. Keiner hat so etwas in den letzten Jahren erlebt oder kann es mit irgendeinem Jahrgang schlüssig vergleichen. Kühle Frische, gute Intensität, niedriger Alkohol, feinkörniges Tannin.
Mehr Eleganz als Opulenz und sehr hohe Trinkfreudigkeit. Morgen geht's weiter nach Saint Émilion.

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4. TAG: Donnerstag, 6. April 2017

 

 

Weiter geht es nach Saint Émilion. Hier ist alles anders. Üppiger Merlot prägt die Weine und es wird deutlich opulenter. Cheval Blanc zeigt mit einer superexplosiven Fassproben, wozu der Jahrgang fähig ist. Einfach nur betörend!

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Francois Mitjaville hat mit Tertre Rotebeouf und Roc de Cambes zwei sehr beeindruckende 2016er kosten lassen. Tiefgründig, saftig, fleischig. Hoffentlich bekommen wir genug Flaschen davon!

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Ausone folgt gleich dahinter, aber auch Angelus, Pavie und La Mondotte zeigen deutlich auf. Recht neu im Reigen der Top-St.. Emilions ist Rocheyron und das ganz kleine, feine Clos Dubreuil.

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Das ist übrigens die Garage von Bad Boy Thunevin. Sein Valandraud ist 2016 eine sichere Bank. Und der kleine Bad Boy ist mehr als nur klein aber oho.

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Die Weine von Jonathan Maltus sind fast komplett schwarz.  Verkostet wird hier auf Chateau Theyssier auf einem Billardtisch. Sein Topwein Le Dome räumt mühelos alle Kugeln ab. Ist er so gut wie Cheval Blanc? Zumindest beinahe!

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Zwei absolute Highlights sind zum gestrigen Saint Émilion Bericht noch nachzutragen: Belair-Monange, der unfassbar seidige, tiefgründige Wein von Christian Moueix schoß 2016 den sprichwörtlichen Vogel ab.
Figeac hingegen ist noch viel kühler und straffer, aber mindestens ebenso seidig. 

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 Bei Pavie stand auch ein altes Auto vor der Tür, welches aber weder Talbot noch Pavie hieß. Dafür waren die Weine umso aussagekräftiger. Pavie selbst gehört 2016 zur Spitze im Saint Émilion und auch der fleischige Bellevue-Mondotte, der vor Kraft strotzende Pavie Decesse und der strahlende Monbousquet tragen zum Bild eines hervorragenden Jahrgangs bei.

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Zum Abschluss geht es noch ins kleine, feine Pomerol. Die Merlots hier sind kräftiger und zeigen etwas mehr feines Tannin. Von der Reife her liegt man im Bereich des 2015er Jahrgangs, vielleicht mit etwas mehr Frische. La Serre, Clinet,  Bourgneuf und Plince sind sichere Bänke. Die Oberliga ist hart umkämpft: La Fleur Petrus legt jedenfalls viel vor: seidig, schokoladige, nicht enden wollende Eleganz und Geschmeidigkeit. Trotanoy präsentiert sich mit breiten, langlebigen Schultern, während Hosanna ein Wunderwerk an Balance in sich trägt.

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Denis Durantou lässt Martin Feichtner nicht lange grübeln: das ist Top-Pomerol und einer der allerbesten! Treffend steht auf dem Fact-Sheet bei den produzierten Kisten: "too few cases"

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FAZIT UNSERER REISE

Petrus, Clinet und Lafleur beeindrucken auch auf voller Linie.

Insgesamt lässt sich zusammenfassend feststellen: 2016 ist im Bordeaux hervorragend gelungen, ein großer Jahrgang wurde präsentiert. Das erste verregnete Halbjahr wurde durch das zweite, trockene, heiße Halbjahr mühelos aufgeholt. Die Weine sind am linken Ufer von kühler Frische und seidiger Textur geprägt, und die besten in Saint Émilion und Pomerol liegen kaum merkbar dahinter. Ein Regenguss Mitte September gab den Rebstöcken zum rechten Zeitpunkt noch einen letzten Kick an Energie, der zu perfekter Reife führte. Aber im Gegensatz zu 2015 ist 2016 etwas kühler und frischer mit weniger Alkohol am linken Ufer. Weine die schon bald viel und frühen Trinkspaß versprechen werden. Bald nach Ostern ist mit dem Start der Subskription zu rechnen, und die Weine werden Angang 2019 verfügbar sein. Wie freuen uns jedenfalls schon darauf und danken für die Aufmerksamkeit!

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