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Subskription 2017

Bordeaux en Primeur

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Aktuell Bordeaux-Subskription Bordeaux Subskription 2017 Tagebuch zur Verkostung

BORDEAUX EN PRIMEUR 2017

Kein Jahrgang für Schattenparker

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Wie jedes Jahr reist eine Delegation unerschrockener WEIN & CO-Verkoster an die Gironde, um die Fassproben der 2017er Bordeaux-Weine zu verkosten. Ersten Meldungen zufolge handelt es sich um einen von Frost und Hagel gebeutelten Jahrgang, der manchen Weingütern heftig zugesetzt haben soll. Jene, die jedoch davongekommen sind, können ausgezeichnet sein. Welche das sind und wo es sich besonders auszahlt, zuzuschlagen, versuchen wir herauszufinden.

Das diesjährige Team besteht aus Einkaufsleiter Martin Feichtner, Bordeaux-Einkäufer Bernhard Hlavicka,  Verkaufsleiter-West Markus Nemecek – genannt der Driver, Shopmanager Hietzing Mario Berger und Junior-Buyer Simon Silmbroth und brennt darauf, live aus Bordeaux zu berichten. Es wird spannend.

Tag 1

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Dramatische Wolken türmen sich über den Weingütern. Der Jahrgang 2017 verspricht viel Licht, aber auch Schatten. Am besten lief es für jene Châteaus, deren Weingärten nahe an der Gironde liegen.

Wir starten in Pessac-Leognan. Ein erstes Highlight offenbarte sich bei Smith-Haut-Lafitte. Mr. Cathiard vergleicht den Jahrgang bezüglich der Weißweine mit 2007. Auch der Rote zeigt ausgezeichnetes Potenzial.

Herausragend präsentierte sich Château Haut-Brion. Er zeigt was in 2017 stecken kann: wunderbare Eleganz und Balance. Nur knapp dahinter La Mission Haut-Brion. Die ersten Pauillacs bewiesen ebenfalls Großartiges: Pichon Baron auf sehr klassische Art und Weise, Pichon Lalande etwas eleganter.

Das Ende des ersten Tages ließ uns doch lächeln und sogar die Sonne kam passenderweise heraus. Absolutes Highlight war Château Palmer mit unvergleichlichem Charme. Pape-Clément (rot und vor allem weiß), Haut-Bailly und Le Pape bewiesen auch Frische und fabulöse Eleganz. Ducru-Beaucaillou zeigt wohltuende Dichte. Auch auf die Sauternes darf man 2017 nicht vergessen. Suduiraut wirkt ätherisch schwebend, Giraud deutet tiefgründige Pikanz an.

Tag 2

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Besonders gut gelang der Jahrgang im St. Estèphe. Hier war die Nähe zum Fluss ausschlaggebend. Herausragend schmeckt der Château Montrose. Château Calon Ségur brilliert ebenfalls schon wieder mit einem betörenden 2017er. Auch Capbern zeigt sich von seiner besten Seite. Absolut top hier.

Tag 3

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Vor dem Kellertor von Mouton Rothschild fühlt man sich sehr klein. Der Wein gelang 2017 auf wunderbare Weise in ausgewogener Eleganz. Lafite Rothschild betört mit fast schwebender Eleganz und Frische. Das dürften überhaupt die Schlüsselbegriffe für 2017 sein: Frische, Eleganz und ausgewogene Säure. Der Jahrgang ist von geringeren Tanninwerten geprägt. Die Besten werden recht früh sehr gut zu trinken sein – keine Langstreckenläufer, die man jahrelang im Keller reifen lassen muss.

Pontet-Canet sticht durch seine reife Beerigkeit und Fleischigkeit heraus – superfein!

Absolutes Highlight und bisher bester Wein der Reise war Château Margaux, einfach nur betörend in all seinen Facetten und seinem ungeheuren Tiefgang.

Tag 4

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Wir springen über die Gironde ans rechte Ufer. Auch hier gab es etwas Frost, aber das Plateau von Pomerol und die besten Weingärten von Saint-Émilion waren nicht betroffen. Nur Château Figeac hatte die Hälfte der Lese als Verlust zu beklagen. Die verbleibende Hälfte präsentierte sich allerdings in Bestform. Auch Belair-Monange, Cheval Blanc und Ausone zeigen, was sie können. Cheval Blanc erstmals mit einem 13-prozentigen Cabernet-Sauvignon-Anteil, der ihm das Rückgrat stärkt. Und am Plateau von Pomerol ist von einem mittelmäßigen Jahrgang wenig zu hören. Über allem strahlen Château Trotanoy,  Lafleur-Petrus und natürlich Château Petrus. Als Geheimtipps am rechten Ufer kann man Plince, Bourgneuf und Pavie Macquin bezeichnen. Christian Moueix erklärt die Schwierigkeiten des Jahrgangs: Hier wurde mit hunderten Kerzen gegen den Frost gekämpft. Der Unterschied betrug nur ein halbes Grad zwischen Glück und Verderben. Der weitere Witterungsverlauf war von Hitze und Wassernot geprägt. Der Regen im September verhinderte einen ganz großen Jahrgang, aber er liegt jedenfalls über 2011, 2012 und 2013.

Tag 5

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Auch François Mitjavile von Tertre Roteboeuf spricht von einem überdurchschnittlichen Jahr mit viel feiner Stoffigkeit. Jonathan Maltus legte mit Château Laforge einen der besten „günstigeren“ Weine vor, der vor saftiger Eleganz nur so protzt. Ein weiteres Highlight war Stephan von Neippergs Canon-la-Gaffelière.

Alles in allem ein guter Jahrgang mit vielen Höhen, aber auch Tiefen. Die besten Weine zeigen schöne Eleganz und feines Tannin. Ein hervorragender Jahrgang, der zwar nicht an 2015 und 2016 herankommen wird, aber vielleicht den unterschätzten Jahrgang 2014 übertreffen könnte. Ein Jahrgang jedenfalls, bei dem man sich die Qualitäten und die Preisentwicklung gut ansehen muss. Es bleibt spannend; in wenigen Tagen wird der En-Primeur-Verkauf 2017 starten.

aurevoir