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Inspiration Themen Die Weine der Neuen Welt

Die Weine der Neuen Welt

Einzigartige Weinstile und Rebsorten der Südhalbkugel

Banner Neuseeland Two Rivers

Autor: Bernhard Hlavicka

Der Weinbau kam mit den Kolonialherren in die südliche Hemisphäre und entwickelte sich über die Jahrhunderte. Viele Länder und Regionen haben sich auf Weinstile oder Rebsorten spezialisiert, die unverwechselbar sind, wie zum Beispiel südafrikanischer Pinotage, neuseeländischer Sauvignon Blanc, argentinischer Malbec oder australischer Shiraz. Wir wollen diese Klassiker ins Rampenlicht rücken und erklären, wie sie entstanden sind. Aber wir präsentieren auf unserer Reise von Westen nach Osten auch Geheimtipps, die etwas abseits der ausgetretenen Pfade einzigartige Geschmackserlebnisse bieten.

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Neue Welt Verkostungs-Set

Mit diesem Set möchten wir Sie auf eine Reise in die Weinbauländer auf der Südhalbkugel schicken. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie zum Start den Brut MCC Kaapse Vonkel Stellenbosch vom Weingut Simonsig, bevor wir zum Sauvignon Blanc Cellar Selection von Sileni Estates aus Neuseeland weiterreisen – ein sehr typischer Sortenvertreter mit ausgeprägten exotischen und grünen Aromen.

Den nächsten Wein finden wir nicht weit entfernt – eine australische Cuvée aus würzigem Syrah und einem Hauch aromatischem Viognier. Ja richtig gelesen, der Wildflower von Salomon Estate ist ein Blend aus Rot- und Weißweintrauben. Das Ergebnis ist ein spannender Wein mit feiner Struktur, Eleganz und Tiefe. Weil uns Südafrika so gut gefallen hat, reisen wir noch einmal neun Stunden zurück und gönnen uns ein Glas Pinotage von Stellenrust. Die letzte Etappe führt uns nach Argentinien, wo auf einem der höchstgelegenen Weinberge der Welt der aromatische Torrontés von Colomé wächst.

So preiswert und genussvoll sind Sie noch nie durch die Neue Welt gereist!

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Chile & Uruguay

Chile

Das Bordelais der südlichen Halbkugel

Chile zieht sich an der Westküste Südamerikas über 4.270 Kilometer von Nord nach Süd – bei einer maximalen Breite von 173 Kilometern – und ist ein Paradies für Weinbau. Zwischen den Anden und einem niederen Küstengebirge breitet sich von Nord nach Süd eine Hochebene aus. Das solcherart geschützte Gebiet wurde nie von der Reblaus befallen, und auch der falsche Mehltau hatte hier nie eine Chance. Die klimatischen Bedingungen bringen kühle Winde vom pazifischen Humboldtstrom und kühle Fallwinde von den Anden. Das sorgt für hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht und unterstützt die puristische Fruchtausprägung der Weine.

Wein wird in Chile zwar schon seit dem 16. Jahrhundert angepflanzt, die erste Hochblüte erlebte der Weinbau allerdings erst um 1850 als französische Rebsorten importiert und großflächig ausgepflanzt wurden. Diese waren speziell während der Reblaus-Krise in Europa sehr erfolgreich. Politische Querelen sorgten bald wieder für Ernüchterung. Erst mit der Demokratisierung in den 1980ern war ein neuerlicher Exportaufschwung merkbar.

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In Chile gedeihen alle Rebsorten aus Bordeaux, vor allem Cabernet Sauvignon, Merlot und Sauvignon Blanc, aber auch Chardonnay und Syrah in besonders feiner reiner Form. Nirgends schmeckt Cabernet Sauvignon so idealtypisch nach Cassis wie in Chile. Hinzu kommt ein geniales Preis-Leistungs-Verhältnis durch die Möglichkeit besonders effektiver Arbeitsweisen.

Einer der Qualitätsweinpioniere ist Casa Lapostolle von Grand-Manier-Besitzerin Alexandra Marnier-Lapostolle. Mit ihrem Top-Wein Clos Apalta aus dem Valle de Apalta im Rapel Valley setzt sie in Chile neue Maßstäbe. Der Clos Apalta besteht zu 80 Prozent aus wurzelechtem Carménère, jener alten Bordeaux-Sorte, die in Chile häufig angepflanzt und von vielen ursprünglich für Merlot gehalten wurde. Die dunkle kräuterwürzige Sorte nimmt aktuell etwa 7.000 Hektar Rebfläche ein und könnte sich zum Aushängeschild Chiles entwickeln. Die Trends im Weinbau gehen aber in viele verschiedene Richtungen.

Von Chile wird man noch viel hören, weil das Potenzial des Landes noch bei Weitem nicht ausgeschöpft ist.

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Uruguay

Wie kam der Tannat dorthin?

Argentinien

Rindfleisch, Tango und Malbec

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Ein Weingarten auf 3.111 Metern Seehöhe

Die Bodega Colomé in Salta gehört zu den ältesten Weingütern Argentiniens (seit 1831). Der Schweizer Wein-Entrepreneur Donald Hess übernahm das Weingut 2001. Colomé verfügt über extrem hohe Lagen in diesem nördlichsten Anbaugebiet Argentiniens. Die höchste liegt unfassbare 3.111 Meter über dem Meeresspiegel. Auch der Weingarten für den tiefdunklen „Malbec Auténtico“ liegt 2.300 Meter hoch. Hier spielt Malbec sein volles Potenzial aus und man kann sich vorstellen, wieso die Sorte in Südfrankreich ehemals so populär war.

Das Gebiet Salta ist aber auch für den hocharomatischen Torrontés berühmt, genau genommen Torrontés Mendocino. Diese spezielle Variante ist DNA-Analysen zufolge eine Kreuzung aus Muscat d‘Alexandrie und einer anderen, unbekannten Muskat-Art. Im Ergebnis sind die Weißweine trocken, wunderbar traubig mit dem so typischen Muskat-Aroma. Die extreme Höhe der Lagen (über 1.700 Meter) sorgt für knackige Frische. Am 17. April ist übrigens jedes Jahr der „World Malbec Day“, aber er schmeckt auch an jedem anderen Tag. Besonders gut passt er zu Rindfleisch, und hier muss es nicht unbedingt Argentinisches sein.

Mehr aus Argentinien

Südafrika

Ein Land im Aufbruch

Seit 1652 wird am südafrikanischen Kap Weinbau betrieben. Gleich die ersten Siedler pflanzten Rebstöcke an. Die Wurzeln vieler Weingüter rund um Stellenbosch reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Der bestimmende Tafelbergsandstein prägt mit über 400 Millionen Jahren eines der ältesten Terroirs aller Weinbaugebiete. 1925 kreuzte der erste Professor an der Universität Stellenbosch, Abraham Izak Perold, die Rebsorte Cinsault (damals Hermitage genannt) mit Pinot Noir in seinem Garten. Die fruchtbetonten, dunklen Weine sollten später als Pinotage das Aushängeschild Südafrikas werden. Doch viele langweilige Weine ließen den großen Durchbruch nicht wirklich stattfinden. Erst nach dem Ende der Apartheid lebte der Export auf und die Qualität der Weine gewann enorm. Viele Winzer begannen das Potenzial des Pinotage zu erkennen. Heute wird er einerseits fruchtbetont ausgebaut, anderseits kraftvoll und würzig. Einer der Besten ist der Pinotage des Weinguts Kanonkop in Stellenbosch. Er ist von zeitloser Eindrücklichkeit und weist beträchtliches Lagerpotenzial auf.

Die charaktervollsten Weißweine Südafrikas werden aus der ursprünglich von der Loire stammenden Rebsorte Chenin Blanc gewonnen. Mit knapp 18.000 Hektar ist sie die meistangebaute Sorte Südafrikas. Lange Zeit wurde Chenin Blanc für Massenweine namens Steen genutzt. Erst in den vergangenen 20 Jahren entdeckten findige Weinmacher das Potenzial der teilweise sehr alten Chenin-Blanc-Rebstöcke. Wenn man ihnen genügend Aufmerksamkeit widmet und die Erträge nicht in den Himmel wachsen lässt, ergeben sich komplexe, tiefgründige und saftige Weißweine von Weltformat. DeMorgenzons Reserve oder Stellenrusts Chenin Blanc Barrel Fermented sind Paradebeispiele dafür.

 

Australien

Shiraz-Country Down Under

australien kaenguru

Entwicklung von mehr Frische im Wein

Die Weingartentechnik ist in Australien sehr fortschrittlich. Hier lernten Winemaker schon sehr früh mit dem heißem Klima umzugehen und dennoch frische „kühle“ Weine zu machen. Jüngere Önologen, die oft weit gereist sind und Erfahrungen in Weinregionen auf der ganzen Welt sammeln durften, setzen heute oft Ganztraubenpressung ein, was den Weinen in der Regel etwas leichtfüßigere Frische und eine florale Auflockerung verpasst. Penfolds Max's Shiraz, eine Hommage an den legendären Kellermeister Max Schubert, ist ein Beispiel für modernen Shiraz, der nicht nur üppig sondern auch frisch ist.

In Finniss River in Southern Fleurieu betreibt Bertold Salomon, Winzer aus Krems, seit 20 Jahren sein Weingut Salomon Estate. Bertold verfolgte von Anfang an ebenfalls einen eher eleganten, europäischen Stil. Die kühlenden Winde vom nahen Atlantik helfen ihm dabei. Er ist Vorreiter der frischeren Shiraz-Stilistik und sein 2017er Sea Eagle Shiraz tanzt über den Gaumen. Zudem ist es in Australien nicht überall heiß. Die hohen Hügel im Eden- und Clare Valley eigenen sich prächtig für elegante Rieslinge mit messerscharfer Säurestruktur. Deutsche Einwanderer brachten die Rebsorte im 19. Jahrhundert in die Region und mit der Zeit entwickelte sich hier die beständigste und beste Quelle für Top-Rieslinge außerhalb von Deutschland, Elsass und Österreich. Und die legendären Semilions aus dem kleinen Hunter Valley nördlich von Sydney sind mit ihrem niedrigen Alkoholgehalt und ihrer feinen Struktur sehr erfrischende, aber auch lagerfähige Weine.

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Neuseeland

Das ideale Sauvignon-Blanc-Land