Bestellung

Bei Fragen zu Ihrer Bestellung erreichen Sie uns unter:

order@weinco.at



Telefon:
+43 (0)5 0706 3070
(Mo-Fr: 9-16 Uhr)

VinoCard

Bei Fragen zu Ihrer Kundenkarte und Ihrem Jahresbonus erreichen Sie uns unter:

vinocard@weinco.at

Telefon:
+43 (0)5 0706 3070
(Mo-Fr: 9-16 Uhr)

Diners Club Kundendienst

Fragen zur Diners Club VinoCard richten Sie bitte an:
kundendienst@dinersclub.at

Telefon:
+43 (0)1 50 135-14
(Mo-Fr: 8-16 Uhr)

Hilfe

Sie brauchen Unterstützung im Webshop oder haben Fragen zu Ihrer Bestellung oder unserem Sortiment? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und helfen Ihnen sehr gerne weiter!

Kontaktieren sie uns
Gratisversand ab € 25,- in
Warenwert:
€ 0,00
Sie haben derzeit keine Produkte auf Ihrer Merkliste.
0x hinzugefügt
Warenwert: € 0,00
Wir liefern GRATIS Zum Warenkorb
Inspiration Themen Spitzenweine aus der Wachau Smaragd

Smaragd 2020

Smaragd 2020 sonniger tag in weissenkirchen

Auf Augenhöhe mit dem Jahrhundertjahrgang

Ertragsausfälle von bis zu 100% und schwere Schäden an wertvollem Rebmaterial waren die Folge. Deshalb gibt es vom Jahrgang 2020 nur wenig Wein aus der Wachau. Die Trauben, die vom Unwetter verschont blieben sind allerdings von sensationeller Qualität. Besonders die eindrucksvollen Rieslinge sind auf Augenhöhe mit dem Jahrhundertjahrgang 2019.

Sortiment

Wachauer Smaragd 2020

Besonders die eindrucksvollen Smaragd-Rieslinge 2020 sind auf Augenhöhe mit dem Jahrhundertjahrgang 2019.

Weingut Rudi Pichler

Smaragd 2020

Interview Weingut Rudi Pichler

Smaragd 2020 Rudi Pichler

Was prägte den Jahrgang 2020? Wir alle hörten von den Unwettern und dem Hagel. Wie schwer waren Ihr Weingut und Ihre Weingärten davon betroffen?

Es war von der Entwicklung her ein sehr gutes und endlich wieder nicht heißes, sondern moderates Jahr – Sonne und Niederschläge zur rechten Zeit und zur Ernte hin trocken und kühl. Der Hagel im August mit Zentrum Spitz streifte uns auch, betroffen waren v. a. die Federspiellagen – hier hatten wir weniger als 40% einer Durchschnittsernte. Die Weine haben etwas weniger Alkohol und eine Spur mehr Säure als die Vorgänger, sind fruchtig, elegant, mineralisch und extraktreich.

Was unterscheidet den Jahrgang 2019 von 2020? Zählt er zu großen Jahrgängen der Wachau?

Die „Mächtigkeitstrinker“ werden 2019 bevorzugen, die Eleganzgenießer zählen 2020 zu den wirklich großen und auch langlebigen Jahrgängen.

Gibt es eine Lage oder Sorte, die 2020 besonders brillierte?

Durch die optimalen Niederschläge können gerade die steinigen, felsigen, dürftigen Lagen – Achleithen und Kollmütz – ihre Mineralität bei Grünem Veltliner, Riesling und Weißburgunder voll ausspielen.

Was wird die Zukunft in der Wachau und Ihrem Betrieb bringen?

Die nächste Generation, Theresa und Rudi jun., ist bereits voll integriert und bereichert mit jugendlichen Enthusiasmus und höchstem Qualitätsstreben den Betrieb. Mehr Mitarbeiter um die immer speziellere Laubarbeit und das Weingartenmangagement insgesamt bewältigen zu können. Außerdem planen wir die Nachhaltigkeits-Zertifizierung.

Weingut Hirtzberger

Smaragd 2020

Interview Weingut Hirtzberger

Smaragd 2020 Hirtzberger

Was prägte den Jahrgang 2020? Wir alle hörten von den Unwettern und dem Hagel. Wie schwer waren Ihr Weingut und Ihre Weingärten davon betroffen?

Für uns als Winzer in Spitz war der Jahrgang durch ein Hagelunwetter im August geprägt. Wir konnten leider nur etwa 30% der Erntemenge durch unsere aufwendige und detaillierte Lese retten, freuen uns aber über feine Weine mit einer feinen und ausgewogenen Säurestruktur.

Spitz war das Epizentrum des Unwetters am 22. August, wo nach 20 Minuten der allergrößte Teil unserer Ernte zerstört war. Die Tage danach verbrachten wir damit, geschädigte Trauben zu entfernen und generell den Ertrag am Stock zu reduzieren, um die Rebstöcke zu entlasten und sie für die nachkommenden Jahre zu schonen.

Was unterscheidet den Jahrgang 2019 von 2020? Zählt er zu großen Jahrgängen der Wachau?

Die Säure unterscheidet. 2020 hat eine unglaublich schöne Säurestruktur, auf der die Weine die nächsten Jahre aufbauen können. Ob der Jahrgang zu den ganz Großen zählen wird, werden wir erst sehen – zu den ausgezeichneten auf jeden Fall.

Gibt es eine Lage oder Sorte, die 2020 besonders brillierte?

Wir haben heuer erstmals Trauben aus mehreren Terrassenweingärten zu einem Steinterrassen Riesling Smaragd vereint. Das Resultat ist ein großartiger, typischer Wachauer Riesling Smaragd mit Raffinesse und Körper.

Was wird die Zukunft in der Wachau und Ihrem Betrieb bringen?

Mit dem Wachau-DAC-Reglement haben wir es geschafft, all die Dinge, die schon seit Jahrzehnten die Wachau prägen und bekannt gemacht haben, in einen rechtlichen Rahmen zu gießen. Die Kunden können sich aber auch weiterhin auf die stilbeschreibenden Begriffe Steinfeder, Federspiel und Smaragd verlassen.

Darüber hinaus schaffen wir heuer durch eine Erweiterung unseres Kellers die erforderlichen Grundlagen, um für die kommenden Herausforderungen gerüstet in die Zukunft zu steuern.

Weingut Prager

Smaragd 2020

Interview Weingut Prager

Smaragd 2020 Prager

Was prägte den Jahrgang 2020?

Finesse, Eleganz und Herkunft. Das gesunde Traubenmaterial zeigt eine schöne Terroir-Identität wie selten zuvor. Die Trauben wurden vollkommen gesund bis Ende des Monats Oktober eingebracht. Nach zügiger Vergärung und längerer Lagerzeit auf der Feinhefe werden die Weine in der ersten Mai-Hälfte gefüllt. Leider war die Ertragssituation sehr ernüchternd.

Wir alle hörten von den Unwettern und dem Hagel. Wie schwer waren Ihr Weingut und Ihre Weingärten davon betroffen?

Wir waren im Westen und im nördlichen Bereich von Weißenkirchen von Hagelschäden betroffen, nicht hingegen im Bereich der Achleiten und Klaus. Insgesamt haben wir mehr als ein Drittel einer durchschnittlichen Ernte verloren.

Was unterscheidet den Jahrgang 2019 von 2020? Zählt er zu großen Jahrgängen der Wachau?

Um einen Jahrgang als „groß“ beurteilen zu können, braucht es Zeit und entsprechend Reife. Der Jahrgang 2020 ist sehr verschieden von seinem Vorgänger-Jahrgang: Eleganz, Finesse und Frucht stehen für den 2020er.

Gibt es eine Lage oder Sorte, die 2020 besonders brillierte?

Beim Grünen Veltliner erfreuen uns v.a. die Weine der Ried Achleiten, beim Riesling sind es die mineralischen Noten der Ried Klaus, welche uns begeistern.

Was wird die Zukunft in der Wachau und Ihrem Betrieb bringen?

Die Herkunft und damit verbunden das Arbeiten im Bereich der Ried/Lage wird für die Wachau immer wichtiger, gleichsam als Pendant zu unser aller Vorbild Burgund. Dabei ist es vor allem auch für unseren Betrieb wesentlich, im Sinne der Natur ökologisch, nachhaltig und gewissenhaft zu arbeiten. Das Weingut Prager lebt den Herbizid- und Insektizidverzicht ganz bewußt seit mehr als zwei Jahrzehnten. Durch die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage werden wir in diesem Jahr auch energieautarker agieren können.

Die Verschränkung des neuen DAC-Herkunftssystems mit den Weinstil-Bezeichnungen der Vinea Wachau wird für die Kunden national wie weltweit eine profundere Information mit sich bringen. Mit den Prämissen „Handlese“, „Produktion und Verarbeitung im Gebiet“ und „Riedbezeichnung nur bei den Sorten Grüner Veltliner und Riesling“ wird die Wachau einen transparenteren, nachvollziehbareren und greifbareren Marktauftritt haben. Das Weingut Prager wird sich noch mehr als bisher mit alten Selektionen und Genotypen der Sorten Grüner Veltliner und Riesling beschäftigen.

Unser Arbeiten und Tätigsein wird nicht nur im Sinne der genetischen Diversität liegen: Unsere Zielsetzung fokussiert sich auf die empirische Erforschung von trocken-, hitze- und strahlungstoleranten Genotypen. Auch die dem Klimawandel entsprechende Unterlagswahl, Laubwandgestaltung und adaptierte Erziehungsysteme sind bereits Themen der nächsten Prager-Generation.

Weingut Alzinger

Smaragd 2020

Interview Weingut Alzinger

Smaragd 2020 Alzinger

Was prägte den Jahrgang 2020? Wir alle hörten von den Unwettern und dem Hagel. Wie schwer waren Ihr Weingut und Ihre Weingärten davon betroffen?

Der Winter zeigte sich von der milden und trockenen Seite. Ende März folgte nochmals ein Kaltlufteinbruch, der die Entwicklung der Reben verlangsamte. Der Austrieb begann um den 11. April und damit war schon im Frühling klar, dass es keine frühe Ernte geben wird.

Das eher kühle Wetter setzte sich auch im Mai fort und es fielen dann auch die lang ersehnten Niederschläge. Die Blüte lief größtenteils um Mitte Juni ab. Die folgenden Sommermonate Juli und August waren von einer guten Niederschlagssituation gepaart mit warmen, aber nicht heißen Bedingungen geprägt und damit ideal.

Es sah also alles perfekt aus. Leider traf dann am 22. August ein historisches Hagelunwetter die Wachau. Auch unsere Weingärten waren betroffen, wenngleich die Schäden bei weitem nicht so groß wie in der westlichen Wachau waren. In unserem Fall traf es hauptsächlich die Weingärten am Bergfuß, die Terrassenlagen wurden weniger getroffen.

Nach diesem Schreckmoment meinte es der Wettergott wieder gut mit uns und es folgte eine relativ kühle Periode, die bis nach der Ernte anhielt und somit für gute Erntebedingungen sorgte.

Die Lese begann in der dritten Septemberwoche und es war die arbeitsstundenintensivste Ernte, die wir jemals hatten. In den ersten beiden Erntewochen waren wir damit beschäftigt, die durch den Hagel beschädigten Trauben aus den Weingärten zu entfernen. Um dies in angemessener Zeit zu schaffen, haben wir unser Erntemannschaft personell um 30% aufgestockt. Um ein Gefühl für den enormen Arbeitsaufwand zu bekommen, hier ein Vergleich: Normalerweise erntet eine Person pro Stunde 60 bis 70 kg Grüner Veltliner Trauben. Wir hatten in den ersten beiden Lesewochen eine durchschnittliche Leistung von 12 bis 15 kg Grüner Veltliner pro Person und Stunde.

Der große Aufwand hat sich aber gelohnt und die Trauben die übrig blieben, waren kerngesund und konnten dann in weiterer Folge in perfektem Zustand geerntet werden. Leider ist die insgesamte Erntemenge deutlich geringer als letztes Jahr.

Was unterscheidet den Jahrgang 2019 von 2020? Zählt er zu großen Jahrgängen der Wachau?

Das Jahr 2020 war durchwegs kühler und auch niederschlagsreicher als 2019 und spielt unserer typischen Weinstilistik genau in die Hände. So präsentieren sich die Weine jetzt sehr elegant und straff, gleichzeitig auch facettenreich und mit viel Tiefgang. Sie erinnern an den hervorragenden Jahrgang 2013. Somit hat der Jahrgang 2020 beste Voraussetzungen für ein langes Leben und wird bei den großen Jahrgängen der Wachau mitspielen.

Gibt es eine Lage oder Sorte, die 2020 besonders brillierte?

Ich sehe beide Sorten auf gleichem, hohem Niveau. Wenngleich, wie das immer in säurereicheren Jahrgängen zutrifft, die Rieslinge etwas mehr Entwicklungszeit brauchen werden.

Was wird die Zukunft in der Wachau und Ihrem Betrieb bringen?

Die Einführung des Wachau DAC ist ein wichtiger Schritt für das Gebiet. Eine Profilschärfung, mehr Klarheit und das absolute Bekenntnis zur Herkunft sowie deren weitere Absicherung sind die wichtigsten Säulen des DAC. Innerbetrieblich sind wir natürlich auch bestrebt uns immer weiter zu entwickeln. Derzeit haben wir gerade die Zertifizierung Nachhaltig Austria begonnen, welche mit Ende des Jahres abgeschlossen sein soll und somit für den Jahrgang 2021 zum Tragen kommen wird.