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Inspiration Themen Vom Duero zum Douro

Vom Duero zum Douro

duero

Eine außergewöhnliche Weinreise von Altkastilien nach Portugal

Zwei Länder und neun Weinregionen säumen den drittlängsten Fluss der Iberischen Halbinsel, der zwischen Bilbao und Madrid als Duero in Spanien entspringt und knapp 900 Kilometer weiter bei Porto als Douro in den Atlantik mündet.

Die von ihm geprägten Weine sind weltberühmt, allen voran der majestätische Ribera del Duero, der aromatische Rueda und der tiefdunkle Toro aus Spanien, aber auch die vielfältigen Portweine, die strukturierten roten Douros und der frische, weiße Vinho Verde aus Portugal. Eine Flussreise durch die Iberische Halbinsel.

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Duero-Douro

Ein Set, bei dem Sie die besten Weine des goldenen Flusses verkosten können!

Beginnen Sie mit Telmo Rodríguez’ Meisterstück, dem El Transistor aus Rueda – ein reiner Ausdruck der autochthonen Verdejo-Rebe. Anschließend lohnt sich ein Sprung nach Portugal: Der Vinho Tinto von Quinta do Vallado zeigt Struktur und konzentrierte rote Frucht. Zurück in Spanien geht es nach Toro, um mit dem El Picaro den Geschmack der fruchtig-dichten Tempranillo-Rebe zu erfahren. Den Abschluss bildet die Reserva von Montecastro, die das Potenzial uralter Rebstöcke mit dem Wissen des Bordeaux-Önologen Jean-François Hebrard verbindet.


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Ribera del Duero hat sich innerhalb von nur 40 Jahren zum ebenbürtigen Rivalen für die bis dato vorherrschende Rotweinregion Rioja entwickelt, und das trotz des extremen, kontinentalen Klimas.
Duero Karte 2000x700px

Ein Fluss, zwei Länder, neun Weinregionen

Am 2.228 Meter hohen Pico de Urbión nordöstlich von Madrid fließt das Wasser von Regen und Schneeschmelze über steile Felswände hinab in die Laguna Negra und speist damit die Quelle des Duero. Hier beginnt die 897 Kilometer lange Reise der Lebensader von Castilla y León und des portugiesischen Douro-Tals. Kaum verlässt der Fluss die zerklüftete Berglandschaft, durchfließt er schon die Weite der zentralspanischen Hochebene. Der Duero ist nicht stark reguliert und sucht sich zwischen den Stauwerken gemächlich mäandernd seinen Pfad.

Nachdem er die Appellation Toro durchquert hat, biegt der Duero Richtung Südwesten ab und bildet auf 112 Kilometern die Grenze zwischen Spanien und Portugal. Nach einem kurzen grünen Zwischenspiel, dem fabelhaften Naturpark Arribes del Duero, wendet sich der Fluss wieder nach Westen und lässt nach wenigen Kilometern Spanien hinter sich.

Mit dem portugiesischen Namen Douro zieht er nun durch das gleichnamige Tal mit den spektakulären Terrassenweingärten auf unzähligen steilen, grünen Hügeln, gegen die sich Wachau und Mosel als Light-Version ausnehmen. Nicht umsonst gilt das 44.000 Hektar umfassende Douro-Tal als UNESCO-Weltkulturerbe.

Ribera del Duero DO

(Spanien)

riberadelduero

Rueda DO

(Spanien)

Valladolid Spanien

Toro DO

(Spanien)

toro

Portwein

Kein Zweifel: Wir befinden uns hier in einer der landschaftlich schönsten Weingegenden der Welt. Bis in die 1960er Jahre war der Fluss zudem das Haupttransportmittel für den Rebensaft: Jedes Jahr im Frühling wurde der frisch vergorene Portwein in sogenannten Pipas, den traditionellen Fässern Portugals, mit Holzbooten namens Barca Rabelos flussabwärts bis nach Vila Nova de Gaia transportiert, wo er in den Kellern der Lodges gelagert und von dort aus in die ganze Welt exportiert wurde. Im Hafen erinnern noch einige letzte alte Boote mit ihren langen Heckrudern an frühere Zeiten. Einmal im Jahr, am 24. Juni, erwachen sie wieder zum Leben, denn dann findet zu Ehren des Schutzheiligen São João do Porto das traditionelle Bootsrennen der Portwein-Bruderschaft statt.

Dass er jedoch weit mehr ist als ein Mittel zum Transport, beweist der Douro mit seiner kühlenden Wirkung, die hier eine noch größere Rolle spielt als in Ribera del Duero. Die Sommer sind heiß und die Regenwolken des Atlantiks werden von den Bergen im Westen abgehalten. Dem Portwein, dem das Gebiet lange Zeit fast ausschließlich verschrieben war, kommen die hohen Temperaturen mit Flusskühle dagegen sehr gelegen. Die verschiedenen Stile, von tiefdunklen Rubys über fassgelagerte Tawnys, fanden über Jahrhunderte reißenden Absatz. Inzwischen ist die große Zeit der angereicherten Weine jedoch vorüber – sie entsprechen nicht mehr der Mode, obwohl die fantastischen Qualitäten nach wie vor ihre Fans haben.

port

Douro DOC

(Portugal)

Heute wird mehr als die Hälfte der Produktion als trockener Tafelwein unter der Bezeichnung „Douro DOC“ vermarktet. Das Traubenmaterial von über 80 Rebsorten aus alten Weingärten bietet eine ideale Grundlage für diese. Stars unter den Sorten sind die edle Touriga Nacional, die fruchtige Tinta Roriz (Tempranillo), die straffe Touriga Franca und die tiefdunkle, robuste Tinta Barocca. Auch weiße Rebsorten wie Roupeiro (alternativ als Códega bezeichnet), Rabigato und Malvasia Fina sind erwähnenswert. Quinta do Vallado erzeugt zudem einen erstaunlich leichtfüßigen Muscat.

Alles in allem bedurfte es aber schon der visionären Kraft eines Dirk van der Niepoort, um das Potenzial der Tafelweine am Douro zu erkennen. Als einziger Weingutsbesitzer, der tatsächlich noch den Namen seines Portweinhauses trägt, bereitet er seit 1990 die besten Rotweine der Region. Sein 20 Monate im großen Holzfass ausgebauter roter Mischsatz „Redoma“, von dem es auch eine weiße Variante gibt, leitete 1994 als erster moderner, hochklassiger Douro-Wein die Trendwende im Gebiet ein. Mit dem „Fabelhaft“ gelang ihm überdies ein bemerkenswerter Einstiegswein, dessen Etikett die Wilhelm-Busch-Fabel über Hans Huckebein, den Unglücksraben ziert. Bei Dirks Kreationen geht es immer um Frische, Nuancen, Lebendigkeit und möglichst wenig Alkohol.

Rund um Niepoort formierte sich die Gruppe der „Douro Boys“, die den Ruhm der Tafelweine des Gebiets in die Welt hinaustrugen. Mit von der Partie waren auch die Nachfahren der Witwe Dona Antónia Adelaide Ferreira, die vor über 200 Jahren den Portweinhandel führend mitbestimmte: Francisco Ferreira und João Ferreira Álvares Ribeiro, die heute die Quinta do Vallado am Corgo leiten. Besonders ihr reinsortiger Touriga Nacional besticht durch energiegeladene Frische und Tiefe.

Auch die Geschichte der schottisch-stämmigen Familie Symington geht weit in die Anfangszeiten des Portweins zurück. Heute zählen Häuser wie Graham’s, Dow’s, Warre’s und Quinta do Vesuvio zu ihrem Besitz. Paul Symington, der aktuelle CEO und Decanter Man of the Year 2018, setzt vermehrt auf Tafelwein. Er betreibt mit Bruno Prats, dem ehemaligen Besitzer von Château Cos d’Estournel, ein Joint Venture namens Chryseia, wo geballtes Knowhow aus Bordeaux auf wildes Traubenmaterial aus dem Douro-Tal trifft. Der Name leitet sich vom griechischen Wort für „golden“ ab – dieselbe Bedeutung, die das Wort „Douro“ im Portugiesischen trägt. Das neueste Rotweinprojekt, bei dem erstmals auch der Familienname Symington auf dem Etikett zu sehen ist, heißt Rio Belo. Die Trauben, mehrheitlich Touriga Franca und Touriga Barroca, ergeben einen straffen, fokussierten Wein mit dem gewissen Douro-Charme.

Douro