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WEIN & PRO: Eine neue Weinwelt für die Gastronomie

 Interview Kammerer Schuster 06 1

Josef Maria Schuster hat die Leitung von WEIN & PRO übernommen. Was daran neu ist und was die Gastronomie davon hat. Im Dialog mit WEIN & CO Gründer Heinz Kammerer

JMS: Herr Kammerer, wieso begeben Sie sich auf das neue Geschäftsfeld eines Weinvertriebs für die Gastronomie? Und wieso gerade jetzt?

 

HK: Ich habe das schon länger vorgehabt, aber dafür brauche ich Sie und Ihre Erfahrung. Wir können einen Riesen-Vorteil daraus ziehen, nämlich vor allem im Importbereich. Und wir können einigen österreichischen Geheimtipps zu einer großen Bühne verhelfen. Für unsere Winzer aus Europa und noch mehr aus Übersee ist es irrsinnig spannend, wenn sie mit WEIN & CO nicht nur den Retailbereich abgedeckt haben, sondern auch in der Gastro gut platziert sind. Wir sind das Regal. Jetzt sind wir auch B2C. Wir sind in Österreich in 20 Geschäften. Wir sind das hybrideste Weinunternehmen, das es überhaupt gibt. Auf jedem Level. Und der Supermarkt bekommt unsere Importweine sicher nicht.

 

JMS: In Österreich gibt es den „önologischen Patriotismus.“ Welche Chancen sehen Sie für Importweine in der Gastronomie?

HK: Na, in unserem eigenen Gastrobereich verkaufen wir auch 70 % Österreich. Es ist halt das Trinkverhalten. Und wir haben ja in Österreich sehr gute Weine, vor allem bei den Weißen.
Darauf sind alle stolz. Zurecht. Besser als Sportler ist heute Winzer, vom Image her.
Auf der anderen Seite: Es gibt mehr ausländischen als inländischen Wein. Bei unserem MONDOVINO werden wir zwei Seminare für die Gastronomie abhalten, über autochthone italienische Weine und über Südafrika. Man muss diese Weine aktiv anbieten.

 Interview Kammerer Schuster 08 1

JMS: WEIN & PRO ist ein Instrument, das die Gastronomie bedient und betreut. Welche Vorteile entstehen für die Gastronomie durch das bestehende Kerngeschäft von WEIN & CO?

HK: Was machen wir als WEIN & CO? Wir schicken eine Zeitung raus mit 50.000 Auflage, 10.000 kommen tatsächlich in den Shop und kaufen Wein. Mit den Möglichkeiten des Internet haben wir weit mehr als 20 % Rücklauf, inklusive Auto Response. Anders gesagt: Wir bedienen die 10 % der Leute, die sich für Wein wirklich interessieren. Das sind aber zugleich auch die, die in den Restaurants gutes Geld für Wein ausgeben. Stichwort Wining & Dining. Das wissen auch die Gastronomen. Früher wurden wir als Konkurrenz betrachtet, jetzt sehen sie, dass wir in Wirklichkeit Beschleuniger sind.

 

JMS: Bei WEIN & PRO haben wir eine ganz andere Preisgestaltung als im Shop. Dennoch gibt es Vorbehalte, was die Vergleichbarkeit betrifft.

HK: Der Preisvergleich wird überschätzt. Dazu können Sie jede Menge Studien lesen. Alle Einkäufe werden auf emotionaler Ebene getätigt. Bei unserer Eröffnung in der Jasomirgottstraße werde ich außerdem beim Pressegespräch groß hervorheben, dass wir uns von den 99er Preisen verabschiedet haben. Wenn der Cent abgeschafft wird, kann ich nicht einmal rausgeben. Also, bei uns gibt es keine 4,99 mehr. Wir sagen dann auch nicht unbedingt 5, sondern 4,50 oder 5,50. Der echte, der kalkulierte Preis zählt und nicht ein Vertrottelungspreis. Wir wollen unsere Kunden ernst nehmen und von ihnen ernst genommen werden. Wir gehen davon aus, dass wir ein gehobeneres Publikum haben. Im Endverbraucher- wie im Wiederverkäuferbereich.


JMS: Langsam wächst das Bewusstsein auch in der Gastronomie, dass Weine oft zu früh, vor ihrem Reifehöhepunkt getrunken werden. Wo sollte man ansetzen, um den Absatz reifer Weine zu fördern?

HK: Die Frage ist nicht, wann man einen Wein kauft oder verkauft, sondern wann man ihn trinkt. Der Winzer kann nicht fünf Jahrgänge aufheben, damit man dann gustieren kann, ebenso wenig können wir das. Wenn die 2014er Bordeaux jetzt ausgeliefert werden, und ich sage, das ist zu jung, was heißt das? Das muss schon der Kunde entscheiden, wann ihm ein Wein schmeckt.

 

JMS: Manche haben Bedenken, Weine selber zu reifen, nicht nur wegen des Kapitaleinsatzes, sondern auch, weil sie damit wenig Erfahrungen haben.

HK: Es gibt halt wenig Angebot, die Nachfrage muss erst stimuliert werden. Dafür gibt es aber uns, und eine maßgeschneiderte, professionelle Beratung. Und es gibt Coravin. Damit kann man jederzeit überprüfen, wie ein Wein beieinander ist. Ich mach einen Schluck und stell die Flasche wieder zurück. Wir fangen jetzt an, das Thema reife Weine stark zu betonen – ich habe ja auch meinen gesamten privaten Weinkeller zur Wiedereröffnung der „Jaso“ eingebracht.

<Interview Kammerer Schuster 09 1 

JMS: Ist das nicht eine Vermischung mit Endverbrauchern, wenn Gastronomen reife Weine dort einkaufen wollen?

HK: Ganz und gar nicht. Die Gastronomen können die Annehmlichkeiten aller unserer 20 Shops in Anspruch nehmen, gustieren, abholen, natürlich zu den WEIN & PRO Konditionen für Wiederverkäufer. Das ist ein zusätzlicher Vorteil.

 

JMS: Von alten Jahrgängen zu neuen Zeiten: Wie wird sich der Weinhandel in Zukunft verändern?

HK: Wir sehen, dass eine neue Generation in die Gastronomie kommt, die sind jetzt 20 Jahre alt. Diese jungen Leute interessieren sich wahnsinnig für Wein, aber die schreiben kein Fax oder sprechen auf den AB. Die wollen per App bestellen. Das können sie demnächst bei uns. Denn die eigentliche Frage ist, was ist im Interesse der Gastronomen? Sie wollen schnell und wenig bestellen können. Dafür schaffen wir die Voraussetzungen.