Bag-in-Box
Perfekte Begleiter für Urlaube, Partys und sonnige Tage
Bag-in-Box Trend erobert Österreich
Eigentlich die beste Verpackung für Wein, wenn man ihn nicht gerade 20 Jahre reifen lassen möchte: die leichte, umweltfreundliche, kostengünstige Bag-in-Box. Ihr Fassungsvermögen entspricht vier Flaschen Wein und trotzdem ist sie viel einfacher zu transportieren. Das macht sie zum idealen Begleiter für Ausflüge, Picknicks, Partys, Urlaube und Festivals und setzt außerdem genau da an, wo Wein den größten Impact auf die Umwelt hat – bei den schweren Glasflaschen.
Außerdem bleibt ihr Inhalt auch nach dem Einschenken selbst ungekühlt wochenlang frisch, schließlich zieht sich der Beutel im Karton einfach zusammen, ohne dass der Wein mit Luft in Berührung kommt. Noch besser funktioniert sie, wenn man sie in den Kühlschrank stellt, in den sie übrigens problemlos hineinpasst.
Dass diese Art der Verpackung hierzulande auch nach etwa 60-Jahren Bag-in-Box-Geschichte noch quasi unbekannt ist, hat vor allem kulturelle Gründe. Im progressiven Schweden wird bereits die Hälfte des konsumierten Weins aus der Bag-in-Box gezapft, in Finnland nennt man sie liebevoll „Handtasche“ und auch zum unbeschwerten Lifestyle der Australier- und Neuseeländer:innen passt die praktische Leichtverpackung, für die sich die augenzwinkernde Bezeichnung „Château Cardboard“ durchgesetzt hat.
Zugegeben: Auch wenn in den letzten Jahren immer mehr Qualitätsproduzenten 3-Liter-Boxen füllen – zum Muttertag und beim Candle-Light-Dinner stellen wir auch lieber eine schöne Flasche auf den Tisch. Aber für ein gemütliches Glas im Alltag greifen wir immer öfter zur Bag-in-Box, nicht nur aus ökologischen, sondern schlicht und einfach aus ökonomischen Gründen – schließlich liegt der Literpreis oft deutlich unter dem der Flasche. So oder so steigen hier eindeutig alle als Gewinner:innen aus.