Es lebe der Veltliner!
Niederösterreichs Nummer Eins
Vielseitig, hochwertig und charmant: Der Grüne Veltliner trägt wesentlich zum Erfolg des Weinlands Österreich bei. Seine Paradeherkunft ist der niederösterreichische Donauraum, wo seine Qualität seit Jahrzehnten im Fokus steht.
Grüner Veltliner wächst in Niederösterreich auf über 13.000 Hektar, nimmt dort also fast 50 Prozent der Rebfläche ein. So ist und bleibt er das Zugpferd der Weingüter im Donauraum, wobei natürlich nicht nur seine Quantität ausschlaggebend ist, sondern auch die konstante Qualität, mit welcher der Grüne Veltliner von der Wachau bis ins Weinviertel zu glänzen weiß. Während die urösterreichische Sorte noch vor einigen Jahrzehnten vor allem der Herstellung günstiger Massenware diente, zweifelt heute niemand mehr an ihrem Qualitätspotenzial; bei Ertragsregulierung und wohlüberlegter Vinifikation bringt sie regelmäßig Topweine mit erstaunlicher Reifefähigkeit hervor.
Außergewöhnlich ist des Grünen Veltliners Vielseitigkeit. Die Bandbreite an Weinen reicht vom unkomplizierten knochentrockenen Einstiegswein über den hochkomplexen Lagenwein bis zum Süßwein. Und selbst als maischevergorener Orange Wine macht sich Grüner Veltliner immer wieder hervorragend. Im Keller sind vom Stahltank bis zum kleinen Holzfass alle Ausbauarten möglich. Die typische Veltliner-Aromatik ist von frischen Kernobst- und Zitrusnoten geprägt, nicht selten schwingt Exotik mit und sehr markant ist die Würze, die kräutrig, tabakig oder auch pfeffrig in Erscheinung treten kann. In seiner leichten, frischen Version ist Grüner Veltliner ein süffiger Begleiter im Alltag. Kräftigere Weine sind großartige Speisenbegleiter; sie besitzen einen hohen Extraktgehalt und begeistern durch ihren Fruchtschmelz, ihre cremige Fülle und ausgezeichnete Balance.
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Veltliner-Vielfalt
aus Niederösterreich
Eine Sorte – 1.000 Gesichter
Wie keine andere Rebsorte steht Grüner Veltliner für Herkunftsweine aus Niederösterreich. Das lange unterschätzte Weinviertel gilt hier als einer der Vorreiter, denn schon seit dem Jahrgang 2002 darf allein der Grüne Veltliner als Weinviertel DAC vermarktet werden.
Das Weingut Prechtl in Zellerndorf kelterte mit dem glockenklaren Weinviertel DAC Classic 2025 ein frisch-fruchtiges Paradebeispiel in dieser Kategorie. Die Veltliner-Vielfalt des Weinviertels ist allerdings riesig und deckt viele Stile ab. Herbert Zillingers mit Low-Intervention- Ansatz bereiteter Grüner Veltliner Horizont zeigt bemerkenswerten Tiefgang. Die flüssige Visitenkarte des Weinguts präsentiert sich mit saftiger Apfel- und Zitrusfrucht, rauchigen Noten und kompakter Struktur.
Auch im Kremstal und im Kamptal überzeugt der Grüne Veltliner in allen Qualitätsstufen – vom geradlinigen Gebietswein bis zum vielschichtigen Erste-Lagen-Wein. Vom Weingut Nigl in Senftenberg stammt der Grüne Veltliner Ried Zwetl 1ÖTW 2023, ein mustergültiger Riedenwein mit einladendem Aromenspiel, Stoffigkeit, pikanter Säure und zarter Cremigkeit.
Im Kamptal wird der klimatisch kühle Einfluss des Waldviertels spürbar, welcher den Weinen ausgeprägte Frische und Würzigkeit verleiht. Punktgenau bringt dies der feinbalancierte Grüne Veltliner „Am Punkt“ vom Weingut Bründlmayer ins Glas, ein sehr ausgewogener Wein mit frischem Zug und saftigem Trinkfluss. In der Topliga des Kamptals spielt Schloss Gobelsburg mit dem in Manhartsberger Eiche ausgebauten Grünen Veltliner Ried Grub 1ÖTW 2022, der mit etwas Luft eindrucksvolle Komplexität mit intensiven Orangen-, Birnen- und Honignoten entwickelt.
Im Low-Intervention-Bereich begeistert der ungeschminkte Belle Naturelle 2024 von Jurtschitsch. Nachdem ganze Trauben im neutralen Holz vergoren wurden, kommt dieser zugängliche, lebendige Grüne Veltliner unfiltriert in die Flasche. Der perfekte Einstieg in die Welt der Naturweine.
Allrounder mit klarem Profil
Obwohl der Grüne Veltliner ein Allrounder im Weingarten ist, liebt er fruchtbare Böden mit guter Wasserversorgung besonders, wie zum Beispiel die tiefgründigen Lössböden am Wagram. Sie verleihen den Weinen eine sanfte Würze und einen gelbfruchtigen Veltliner-Charakter, der sich auch im legendären Fass 4 von Bernhard Ott zeigt – eine Benchmark für eleganten Veltliner mit feiner Struktur und schönem Trinkfluss.
Im benachbarten Traisental, wo die Böden großteils vom Kalk geprägt sind, arbeitet Tom Dockner für den Grünen Veltliner Nussdorf mit bis zu 50 Jahre alten Reben: ein beschwingter Wein mit finessenreichem Duft, gut eingebundener Säure und saftigem Finish.
Die Riedenweine der Wachau zeichnet besondere Dichte, Extraktfülle, aber auch Mineralität aus. Pragers Grüner Veltliner Ried Achleiten Stockkultur Smaragd stammt von 1937 gepflanzten Reben, die äußerst konzentrierte Beeren hervorbringen. Der Jahrgang 2024 ist mineralisch, tief und komplex, dennoch puristisch, elegant und fein. Josef Fischer arbeitet hingegen am rechten Ufer der Donau. Sein Grüner Veltliner Ried Kreuzberg Smaragd 2023 stammt von kargen Gneisverwitterungsböden, die einen schlanken, feingliedrigen Veltliner mit ausgeprägter Würze hervorbringen. Auch hier bleibt die Fähigkeit des Grünen Veltliners, sein Terroir widerzuspiegeln, unbestritten.
Sortiment
Grüner Veltliner aus Niederösterreich