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Moric

Blaufränkisch Alte Reben L Magnum 2023

ausgewogen würzig komplex-elegant

Der Blaufränkisch Alte Reben L 2023 ist aktuell der meistzelebrierte und meistdiskutierte Wein des Landes.

Als erster österreichischer Rotwein mit 100 Punkten von James Suckling steht er ganz oben auf einem Podest, das nur die allerbesten Weine der Welt erklimmen. Ähnlich positiv fiel das Urteil von Peter Moser, dem Chefverkoster des Falstaff aus.

Ganz anders dagegen sah es die Kommission des Bundesamts für Weinbau, die dem Wein die staatliche Prüfnummer verwehrte. Seit sich Roland Velich nach der wiederholten Ablehnung an die Öffentlichkeit wandte, wird der Fall von Medien, Profis und Interessierten breit diskutiert. Der Wein selbst trägt nun den Namen Alte Reben L, da er seine Herkunft Lutzmannsburg nicht nennen darf, ohne gegen das Weingesetz zu verstoßen.

Wenn man 2026 nur einen österreichischen Wein probiert, dann sollte es dieser sein. Kein anderer markiert so deutlich die Grenze zwischen konkurrierenden Geschmacksbildern und Perspektiven und steht so sehr im Mittelpunkt einer Diskussion, die die Zukunft des österreichischen Weins mit Sicherheit auf lange Zeit hin maßgeblich beeinflussen wird.

„Aromen von Amarena-Kirschen, Holunderbeeren, Veilchen und Gewürzen strömen aus dem Glas bei diesem überwältigenden Blaufrankisch, der einen zunächst einhüllt und dann gänzlich verschlingt. Trotz der atemberaubenden Konzentration am mittelkräftigen Gaumen ist dieser Wein spektakulär frisch und klar. Titanische mineralische Kraft im endlosen Abgang.“
– Stuart Pigott (James Suckling)

„Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, dezente Randaufhellung. Feines Waldbeerenkonfit, frische Herzkirschen, Nuancen von Preiselbeeren und Brombeeren, zarte Kräuterwürze, Orangenzesten, mineralischer Touch. Saftig, elegant, sehr komplex, rotbeerige Nuancen, frisch strukturiert, feine Tannine, knackige Struktur, salzig-zitronig im Abgang, leichtfüßig und facettenreich, bleibt minutenlang haften, großes Reifepotenzial.“
– Peter Moser (Falstaff)

„Oxidativ – aldehydig, Qualitätskategorie nicht entsprechend, krautig – rübig, adstringierend – bitter, dumpf – muffig, weinfremder Geruch – weinfremder Geschmack, Milchsäureton – käseln.“
– Österreichisches Bundesamt für Weinbau

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