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Huber

Österreich

weingut markus huber

Der Überflieger als Bodenspezialist

Seit nun schon zwanzig Jahren bringt Markus Huber das Runde nicht mehr ins Eckige, sondern in die Flasche. Der vom englischen Decanter-Magazin bereits 2004 als Wunderkind bezeichnete Topwinzer aus dem Traisental hätte auch Profifußballer werden können, doch dann obsiegte die Faszination für den Weinbau und der Wunsch nach einer Konstante – auch zugunsten der Familienplanung, die mit der ersten von inzwischen drei Töchtern ins Rollen geriet.

Wenn Österreich Burgund wäre, dann wäre das Traisental Chablis.
Markus Huber

Sortiment

Huber

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Markus Huber im Interview mit WEIN & CO Einkaufsleiter Martin Feichtner

markus huber

Martin Feichtner: In deiner Jugend warst Du ein aufstrebendes, vielversprechendes Fußballtalent und schon einmal kurz davor, in die Profiliga aufzusteigen. Wie kam es, dass Du heute doch in der Ried Berg und nicht am Rasen von Camp Nou stehst?

Markus Huber: Weinbau und Fußball waren und sind noch immer meine zwei großen Leidenschaften. Irgendwann war dann jedoch der Punkt erreicht, an dem ich eine Entscheidung treffen musste – doch im Grunde fiel mir diese nicht besonders schwer, denn der Antrieb zum Weinbau war stärker. Natürlich war auch das Bewusstsein vorhanden, dass, egal, wie die Fußballkarriere ausgeht, das Ende früher da sein wird als im Weinbau – Fußball kann man schließlich nicht ewig betreiben. Der Weinbau ist dagegen etwas Längerfristiges. Ausschlaggebend war vor allem auch mein Aufenthalt in Lammershoek in Südafrika: Gleich nach meiner Ausbildung bin ich zweimal für ein halbes Jahr hin und habe dort einen für mich völlig neuen Zugang zum Weinbau und zur Weinvermarktung entdeckt. Das war für mich der Schlüssel zur Entscheidung, mich voll und ganz dem Weinbau zu widmen.

Martin Feichtner: Mit dem Weingut Huber und dem Traisental verbindet man vor allem eines: die jungen Jahre. Siehst Du vorrangig Vorteile, in einem erst 1995 eingeführten Weinbaugebiet zu agieren, oder überwiegen doch die Nachteile?

Markus Huber: Definitiv Vorteile. Meine Winzerkollegen und ich haben das erste Kapitel des Traisentals komplett selbstständig schreiben können, da hat es weder Erwartungshaltungen noch vorgegebene Richtungen gegeben – das war komplettes Neuland. Damit hatte man auch viel mehr Möglichkeiten, vermutlich mehr als in einem Gebiet, wo es bereits viele etablierte Betriebe gibt. Ich selbst habe schon im zarten Alter von 20 Jahren begonnen, mich voll und ganz dem Weinbau zu widmen und bin seither immer meinem Stil treu geblieben. Ich glaube, das ist etwas ganz Wesentliches. Damals, als ich begonnen habe, war der österreichische Weinstil anders als heute, opulente Weine waren der Mainstream. Mir war aber von Anfang an klar, dass die Gegebenheiten, die wir im Traisental haben, die Geologie, das Klima, sich für präzise, mineralische, elegante Weißweine mit Tiefgang eignen, auch wenn die Weine mal kräftiger geraten. Das ist es auch, was mir schmeckt. Zum Glück hat sich der Zeitgeist mit den Jahren in diese Richtung gewandelt – so gesehen hat das Traisental einen richtigen Aufschwung erlebt. Der einzige Nachteil war wohl der Bekanntheitsgrad, aber da greift eins ins andere. Nur, wenn man unbekannt ist, hat man die Chance, sich selbst zu definieren. Andersherum ist es natürlich schwieriger, das sieht man jetzt bei sehr erfolgreichen Weinbaugebieten und Weingütern, wenn da Stilwechsel passieren sollen. Unser Traisental war zuvor ein weißer Fleck auf der Landkarte, doch jetzt steht es für einen gefragten Stil, den Weinkenner und -liebhaber zuordnen können.

Martin Feichtner: Deine Weine der Ernte 2020 sind nun erstmalig bio-zertifiziert. Was hat Dich bewogen, diesen Schritt zu setzen?

Markus Huber: Der Gedanke ist schon lange in mir herangereift. Wir haben bereits im Jahr 2011 begonnen, Teilflächen biologisch zu bewirtschaften. Da wir sehr viele kleine Terrassenweingärten und Mikroklimata haben, haben wir uns Stück für Stück an das Thema herangetastet. Mir war es wichtig, die biologische Bewirtschaftung zu 100 Prozent zu beherrschen, bevor wir uns zertifizieren lassen. Guter Wein wird aus gesunden Trauben gemacht, das war mir schon immer klar. Eine langfristige nachhaltige Landwirtschaft führt zu mehr Achtsamkeit, man muss sich mit unserem Kapital, dem Boden, wirklich eingehend beschäftigen. Da kann man nicht einfach Kunstdünger hinstreuen, sondern muss ihn hegen und pflegen und dabei die Artenvielfalt erhalten, um ihn guten Gewissens an die nächste Generation weitergeben zu können. Dies führt auch zu tiefgründigeren, komplexeren Weinen. Und letzten Endes sind wir es auch der Natur und den Konsumenten schuldig. Wir befinden uns mit dem Wein in einem Premiumbereich, da kann man auch entsprechend mehr investieren, um der Natur etwas zurückzugeben. Da muss man nicht erst jeden Euro umdrehen.

Martin Feichtner: Wenn die Zeit gekommen ist, das Weingut an Deine Kinder weiterzugeben, welche Tipps und Ratschläge bekommen sie von Dir mit auf diesen schwierigen Weg?

Markus Huber: Es werden hoffentlich noch – sofern ich gesund bleibe – einige Jahre vergehen, bis dieser Zeitpunkt eintritt. Ich würde mich zwar sehr freuen, wenn jemand aus der Familie unser Weingut weiterführen würde, sehe dies aber weder als Selbstverständlichkeit noch als Pflicht. Ob das so passiert, wird sich also erst noch herausstellen. Ich glaube, um ein erfolgreicher Winzer beziehungsweise eine erfolgreiche Winzerin sein zu können, braucht man die Leidenschaft und Liebe zur Natur und zum Beruf, die einen antreibt. Es ist kein Nine-to-Five-Job und es gibt sehr viele Faktoren, die man – egal, wie gut man plant – nicht beeinflussen kann. Dafür muss man auch der Typ sein und gut improvisieren können. Für mich persönlich ist es der perfekte Beruf. Wenn ich sehe, dass sich jemand aus der Familie dafür interessiert und auch dieses Feuer in sich trägt, dann möchte ich auch versuchen, mich zurückzunehmen und stattdessen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sobald ich gefragt werde. Das ist nicht selbstverständlich: Oft sehe ich, dass es gerade in erfolgreichen Betrieben mit starken Winzerpersönlichkeiten schwerfällt, das Ruder an die nächste Generation zu übergeben, die dann natürlich mit neuen Ideen und Ansätzen kommt. Ich hoffe jedenfalls, dass es mir dann leicht fallen wird, in die zweite Reihe zu treten.