Sortiment
Tschida
Tschidas Weine sind trotz der Bedingungen im heißen Seewinkel straff, elegant und haben in der Regel nur niedrigen Alkohol. Eine Seltenheit hier. Hinter diesem Phänomen steckt aber keine ausgeklügelte, von Technik strotzende Strategie, sondern das, was man als „Laissez-faire“ kennt – er „lässt“ den Weingarten sein und den Wein werden. Die Rebstöcke sind umwuchert von Gräsern und Kräutern, mit denen die Trauben das Wasser teilen müssen. Das zwingt die Wurzeln tiefer in die Erde, wo die Nährstoffzusammensetzung und die Wasserversorgung anders ist.
Außerdem tragen die Stöcke ungewöhnlich viele Trauben: „Ich schneide keine Trauben weg. Der Stock weiß eh, wie viel er tragen kann.“ Die Trauben sind kleiner, werden später reif, entwickeln aber dennoch eine vielschichtige Aromatik. Im Keller setzt der Winzer auf Spontanvergärung und lange Maischezeit, konsequenterweise füllt er die Weine dann auch unfiltriert ab. Dass dabei sensationell straffe, elegante und schlanke Weine entstehen, hat sich in der Welt bereits herumgesprochen: Die international besten Adressen für Fine Wine beziehen Tschida-Weine.
Impressionen