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Finca Bacara

Aufregender Monastrell von Frauenhand

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Finca Bacara

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finca bacara black skull 2

In den Hügeln von Jumilla, im Südosten Spaniens, gründeten Ioana Paunescu und Santos Ortiz im Jahr 2016 die Finca Bacara, ein modernes Weingut, das sowohl durch Frauen in Führungsrollen als auch durch kreative Etiketten-Gestaltung auffällt. Die Weine mit dem Totenkopf neben dem Schriftzug „Time Waits For No One“ am Etikett ziehen alle Blicke auf sich.

Double Skull, Red Skull und Black Skull zeichnen sich aber nicht nur durch ihre spezielle Aufmachung aus, sondern auch durch ihre tolle Balance zwischen Frucht, dunkler Würze, Kraft und Frische am Gaumen. Für die perfekte Vinifikation sorgt die talentierte Kellermeisterin Irene Gómez Aroca, die aus der gebietstypischen Rebsorte Monastrell beste Qualität herausholt.

Lange Zeit galt Monastrell aus Jumilla als einfacher Tafelwein, doch heute zählt das Weinbaugebiet in der Region Murcia zu den großen Aufsteigern Spaniens. Hierzulande ist Jumilla noch ein Geheimtipp. Seine Landschaft ist von weiten Tälern und Hochplateaus geprägt. Die Finca Bacara liegt auf 900 Metern Seehöhe, wo die Temperaturunterschiede zwischen heißen Tagen und kühlen Nächten die Aromatik der Trauben begünstigen. Mit Sorgfalt werden die Reben großteils nach Biorichtlinien gepflegt. Die Traubenlese beginnt in der Regel Ende September und findet während der Nacht statt. Neben Irene Gómez als Kellermeisterin und Ioana Paunescu als Geschäftsführerin sind es auch sonst Frauen, die am Weingut die Führungspositionen innehaben – eine Seltenheit in der Weinbranche.

Ioana, Irene und Roberta im Gespräch

finca bacara interview

Finca Bacara ist noch ein junges Weingut. Bitte erzählt uns kurz etwas zu seiner Gründung und wie die Idee dazu entstand.

Ioana Paunescu (CEO): Unsere Geschichte beginnt mit einem jungen Paar, das sich ineinander verliebt und ein paar Gläser Wein zu viel trinkt. Mein Mann Santos ist derjenige, der mich in die Weinwelt eingeführt hat. Wir arbeiteten zusammen in einem Weinunternehmen – und wurden beide gefeuert. Ein paar Jahre später beschlossen wir, unsere ganze Kraft einem neuen Projekt zu widmen. So wurde 2016 Finca Bacara geboren. Die Idee war klar: Die Kernelemente des Geschäfts sind Qualität, Kreativität und Preis. Wir streben danach, Weinqualität auf einem Niveau zu liefern, von dem wir glauben, dass unsere Freunde und Familie es genießen. Das ist, was uns von anderen Weingütern unterscheidet. Wir glauben, dass Menschen, die sich für einen Wein entscheiden, diesen einem bestimmten Moment widmen wollen, und dass sie von der Etikettengestaltung angezogen werden. Hinter jedem Etikett verbirgt sich eine Geschichte, und wir lieben die Vorstellung, dass die Menschen ihre eigene Geschichte erzählen können, während sie eine Flasche unseres Weins genießen. Sollte ich jemals herausfinden, dass jemandem etwas Erstaunliches passiert ist, während er einen unserer Weine zum Abendessen getrunken hat, würde ich mich wahnsinnig freuen!

Jumilla ist ein aufstrebendes Gebiet im Südosten Spaniens. Wo genau liegt das Weingut und welche speziellen Bedingungen herrschen dort vor?

Irene Gómez Aroca (Kellermeisterin): Wir befinden uns in der Paraje Hoya Torres, einem Ort am Rand von Jumilla, der auf einer Höhe von 900 Metern liegt, was uns zur höchstgelegenen Weinkellerei in der gesamten Region macht. Durch die Höhenlage entstehen sehr große Temperaturunterschiede, wodurch die Reben weniger unter Hitze- und Trockenstress leiden und all ihre Funktionen erfüllen können. Unser lokales Klima ist sehr speziell, da wir uns in einem von Bergen umgebenen Tal befinden. Der sandige Boden verfügt über eine Niederschlagsreserve, die die Reben nutzen.

Am Weingut Finca Bacara arbeiten mehrheitlich Frauen in den Schlüsselpositionen. War das eine bewusste Entscheidung oder hat sich das eher zufällig ergeben?

Ioana: Es war ein Zufall. Als ich ein neues Team einstellte, suchte ich nur nach Engagement und Ehrlichkeit, unabhängig von Geschlecht oder Herkunft. Ich glaube an das Leistungssystem. Wie es der Zufall will, haben mir die Frauen in all den Jahren gezeigt, wie viel Potenzial in einem Frauenteam steckt. Mein Winemaker ist eine Frau. Meine Betriebs- und Finanzleiter sind Frauen. Auch den Verkauf leiten allesamt Frauen. Zusammen mit meinem Frauenteam haben wir in diesen sieben Jahren mehr als 45 Länder bereist und unzählige internationale Auszeichnungen erhalten.

Die Etiketten der Finca-Bacara-Weine sind sehr auffällig. Welche Geschichte steckt hinter den Labels mit dem Totenkopf? Bezieht sich „Time Waits For No One“ auf den Song von den Rolling Stones?

Roberta Ribezzo (Exportmanagerin): „Time Waits For No One“ hat nichts mit den Rolling Stones zu tun, aber wir können sagen, dass wir die Gedanken von Mick Jagger teilen. Denn mit diesem Label möchten wir die Menschen dazu einladen, jeden einzelnen Moment zu genießen. Einen Totenkopf mit diesem Satz zu verbinden, war vielleicht nicht ganz so naheliegend, aber auf jeden Fall wollen wir eine positive Botschaft in Bezug auf Zeit und Leben vermitteln. Und was gibt es Besseres, als das Leben mit einem guten Glas Wein zu genießen?

Wie unterscheiden sich die Weine Red Skull, Double Skull und Black Skull? Wie ist jeweils der Zugang im Weingarten und im Keller?

Irene: Die wichtigsten Unterschiede betreffen die Auswahl der Weinberge und die Traubenverarbeitung. Für den Black Skull wählen wir die ältesten Weingärten mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren. Die langsame und kalte Mazeration dauert etwa zehn Tage, um das volle Potenzial der Trauben auszuschöpfen. Außerdem führen wir die malolaktische Gärung in ausgewählten amerikanischen Fässern mit französischen Böden durch. Den Red Skull ernten wir von unseren 25 Jahre alten Buschreben. Die Gärung erfolgt bei kontrollierter Temperatur und einer Maischestandzeit von etwa fünf Tagen. Die gesamte Verarbeitung findet in Edelstahltanks statt, danach reift der Wein sechs Monate in amerikanischen Fässern. Für den Double Skull ernten wir die Trauben von unseren jüngsten Buschreben und verarbeiten sie traditionell in Edelstahl, mit manuellem Umpumpen und kurzen Mazerationszeiten.

Monastrell ist eine Rebsorte, die man in Österreich kaum kennt. Was zeichnet diese Sorte aus? Wo liegt ihr Potenzial?

Irene: Man kennt vielleicht Mourvèdre? Die spanische Monastrell und die französische Mourvèdre sind enge Verwandte. Monastrell ist eine der hochwertigsten Rebsorten von ganz Spanien. Sie verträgt Hitze und Trockenheit sehr gut, was sie zu einer Sorte macht, die bestens an das Klima der Region Murcia angepasst ist. Im Weingarten ist sie außergewöhnlich schwachwüchsig, was uns erlaubt, Trauben von hervorragender Qualität zu ernten. Die Verarbeitung ist etwas komplizierter, da die Mazeration strenger Kontrolle bedarf. Monastrell besitzt ein spektakuläres aromatisches Potenzial, die Farbe hingegen ist nicht sehr konzentriert. Am Gaumen sind die Weine sehr strukturbetont, körperreich und intensiv aromatisch.

Der Weißwein Yeya La Diosa del Mar ist neu im Programm bei WEIN & CO. Warum sollte man diesen Wein unbedingt probieren?

Roberta: Wie könnte man ihn nicht probieren? Das handgefertigte Etikett ist großartig und der Wein ist auch nicht zu verachten! Yeya ist ein Wein mit vielen Wendungen – sehr aromatisch, mit diesen cremigen Noten von Honig und tropischen Früchten, die typisch für die Sorte Moscatel sind, aber der Chardonnay bringt eine sehr schöne Säure und Frische hinein, die diesen Wein sehr elegant und vielseitig machen. Glauben Sie mir, nach einem Arbeitstag haben Sie es verdient, sich mit einem frischen Glas Yeya zu entspannen.

Vielen Dank für das Gespräch!