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Sekt

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Für festliche Anlässe braucht man festliche Getränke. Und es gibt wohl nichts auf dieser Welt, das so verlässlich und elegant die Stimmung hebt und ein Gefühl von Komfort und Luxus erzeugt wie ein Glas prickelnden Schaumweins.

Doch längst nicht alles, was schäumt, kann sich auch Sekt nennen: Vom Ort des Anbaus bis zur Abfüllung in die Flasche müssen strenge Regeln eingehalten werden, damit man die Qualitätsbezeichnung benutzen darf. Tabu ist natürlich auch die nachträgliche Erhöhung des Flaschendrucks durch Einspritzung von Kohlensäure. So wird sichergestellt, dass nur wirklich hochwertiger Wein in Ihrem Glas schäumt.

Sortiment

Sekt

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Rebsorte/Fruchtsorte
Ausbau
Füllmenge
Geschmack
Verschlussart
Bio/Natural
Passt Zu
Extras
Preis
7 - 149 Euro
Prämierungen
Kundenbewertungen
Verfügbar in
Alkoholgehalt
11 - 13 Volumsprozent
Gesetzliche Herkunft
Klassifizierung
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fruchtig-frisch mineralisch
-17%
50008070
fruchtig-frisch
-5% ab 12 Fl.
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fruchtig-frisch mineralisch
-5% ab 12 Fl.
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fruchtig-frisch vollmundig
-5% ab 12 Fl.
50000140
fruchtig-frisch aromatisch
-5% ab 12 Fl.
60301551
fruchtig-harmonisch vollmundig
-5% ab 12 Fl.
60279501
fruchtig-frisch aromatisch
-5% ab 12 Fl.
50007009
fruchtig-frisch aromatisch
-5% ab 12 Fl.
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fruchtig-harmonisch vollmundig komplex-elegant
-5% ab 12 Fl.
92 Falstaff Punkte
0 (0)
Friedrich
Schilchersekt
68091023
fruchtig-frisch aromatisch
-5% ab 12 Fl.
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fruchtig-frisch mineralisch
-5% ab 12 Fl.
50008854.2016
elegant mineralisch komplex
-5% ab 12 Fl.
50008162
fruchtig-frisch vollmundig
-5% ab 12 Fl.
50008853
fruchtig-frisch vollmundig
-5% ab 12 Fl.
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fruchtig-frisch vollmundig
-5% ab 12 Fl.

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Tu felix Austria schäume!

Zu jeder großen Weinkultur eines Landes gehört auch eine entsprechende Schaumweinkultur. In Österreich findet sich zum heutigen Tag eine Reihe traditionsreicher Sekthäuser, die zunehmend Verstärkung durch hervorragende Produkte selbst versektender Winzer bekommen. Doch auch wenn österreichischer Schaumwein von internationalen Weinkarten inzwischen nicht mehr wegzudenken ist, musste geschichtlich erst einiges geschehen, ehe es der österreichische Sekt auf die Sprossen der alpenländischen Erfolgsleiter schaffte.

Der deutsche Unternehmer Robert Alwin Schlumberger, zuvor beim ältesten Champagnerhaus Ruinart in Reims tätig, bringt die Schaumweinproduktion im 19. Jahrhundert von Frankreich nach Bad Vöslau. Er ist sich sicher, dass auch in Österreich die Möglichkeit besteht, „moussierende Weine von solcher Vollkommenheit zu erzeugen, dass sie mit vollem Recht den in der Champagne erzeugten an die Seite gestellt werden können.“ Die Zukunft bestätigt seine Prognose: Seit dem Friedensvertrag von Saint Germain 1919 ist die Bezeichnung „Champagner“ zwar nur mehr den Schaumweinen aus der Champagne vorbehalten, die traditionelle Flaschengärung findet aber bis heute Anwendung, in Frankreich wie in Österreich.

Bei diesem auch „Méthode Traditionnelle“ genannten Verfahren wird der Wein mit Hefe und einer Tirage (spezielle Zuckerlösung) versetzt, in Flaschen abgefüllt und anschließend mit einem Kronkorken verschlossen. So wird eine zweite Gärung eingeleitet, bei der die Hefe den Zucker in Alkohol umwandelt. Kohlensäure entsteht, die sich mit dem Wein verbindet. Anschließend lagert der Sekt zur Reifung auf der Hefe – die Dauer dieses Prozesses bestimmt, wie fein die Perlage schließlich wird. Dann wird die Flasche schräg und kopfüber in Rüttelpulte gesteckt, täglich händisch gerüttelt und um ein Achtel gedreht. Das kann auch maschinell mit Gyropaletten geschehen. So setzen sich die Hefepartikel nach etwa sechs Wochen am Flaschenhals ab und die restliche Hefe kann beim sogenannten Degorgieren entfernt werden. Dabei wird die Flasche in ein Kältebad getaucht, die Hefe eingefroren und als Pfropfen anschließend durch das Öffnen der Flasche herausgeschleudert.

Die verlorene Sektmenge wird mit der Dosage, einer Wein- und Zuckerlösung, aufgefüllt. Die genaue Zusammensetzung dieser ist das am besten gehütete Geheimnis eines jeden Schaumweinherstellers und verpasst dem Sekt eine spezielle Note. Die Dosage ist es auch, die den gewünschten Süßegrad des Endprodukts bestimmt.

 

BEZEICHNUNG
(Sekt)
RESTZUCKERGEHALT
(Gramm pro Liter)
brut nature / brut zero 0-3
extra brut / extra herb 0-6
herb / brut 0-12
extra trocken / extra dry / très sec 12-17
trocken / secco / dry / sec 17-32
halbtrocken / demi sec / medium dry 32-50
mild / doux / sweet / dolce > 50

Österreichs Sektpyramide

Um einen roten Faden durch die unterschiedlichen Qualitätskategorien zu ziehen, wurden 2015 die Eckpunkte einer dreistufigen Qualitätspyramide für den österreichischen Sekt festgelegt. Anfang des Jahres 2022 hat man die Regeln überarbeitet, wobei die Basis-Kategorie „Klassik“ in „Sekt Austria“ umbenannt wurde. Sekte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits in Produktion waren, dürfen in dieser Übergangsphase noch die bisherige Bezeichnung „Klassik“ tragen. 

Anstatt getürmter Sektgläser stapeln sich unter dem Begriff nun die drei Kategorien „Sekt Austria“, „Sekt Austria Reserve“ und „Sekt Austria Große Reserve“ übereinander.

Vorgeschrieben ist auch eine geschützte Ursprungsbezeichnung, die garantiert, dass der Sekt ausschließlich aus österreichischen Trauben erzeugt wird. Die rechtlichen Bestimmungen orientieren sich an den höchsten Standards der führenden Schaumweine der Welt, wie dem Champagner und dem Franciacorta. Dass die strengen Vorgaben auch eingehalten werden, darauf achten das Bundesamt für Weinbau sowie die Bundeskellerei-Inspektion.

Sekt Austria g.U.

Sekt Austria Reserve g.U.

Sekt Austria Große Reserve g.U.